04. April 2021 / 08:42 Uhr

Flippo Baskets BG 74 müssen im Playoff-Viertelfinale die Segel streichen

Flippo Baskets BG 74 müssen im Playoff-Viertelfinale die Segel streichen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ivana Blazevic (l.), hier gegen Marburgs Marie Bertholdt, war Topscorerin der flippo Baskets.
Ivana Blazevic (l.), hier gegen Marburgs Marie Bertholdt, war Topscorerin der flippo Baskets. © Swen Pförtner
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Damenbasketball-Bundesligist flippo Baskets BG 74 Göttingen hat im Playoff-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen den BC Pharmaserv Marburg den Kürzeren gezogen: Die Göttingerinnen unterlagen Marburg in der FKG-Halle auch im zweiten Spiel – diesmal deutlich.

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Nach der zweiten Niederlage innerhalb von sieben Tagen scheiden die flippo Baskets BG 74 nach ihrer erfolgreichsten Saison seit dem Wiederaufstieg 2017 im Playoff-Viertelfinale der Damenbasketball-Bundesliga aus dem Titelrennen aus. Am Sonnabend musste sich die Mannschaft von Trainer Goran Lojo im Heimspiel gegen Marburg deutlich und verdient mit 55:79 geschlagen geben. Dabei knüpften einige Spielerinnen nicht an ihre starken Leistungen aus der Hauptrunde an.

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Stats flippo Baskets BG 74:

Blazevic (17 Punkte/ 1 Rebounds/ 1 Assists), Oevermann, M. (1/-/-), Roscoe (6/5/-), Oevermann, A. (-/-/-), Crowder (16/3/5), Azinovic (3/1/1), Karambatsa (2/6/-), Wenke (2/1/-), Lupfer (3/2/1), Dzankic (5/4/2), Kentzler (-/1/-), Fengkohl (-/-/-).

Nach der unglücklichen 70:71-Auswärtsniederlage im ersten Spiel des Viertelfinals war ein Sieg in der Best-of-three-Serie für die Göttingerinnen Pflicht. Bis zum ersten erfolgreichen Dreier durch Riley Lupfer, der gleichbedeutend mit der ersten und einzigen Göttinger Führung im gesamten Spiel war (5:4/3.), erwischte Marburg durch die Nationalspielerinnen Marie Bertholdt und Alexandra Wilke den besseren Start. In der Folge zogen die Gäste durch drei erfolgreiche Dreier in Serie früh davon (5:13/4.). Immer wieder war dabei von der Göttinger Verteidigung viel zu wenig zu sehen. Bis zum Ende des ersten Viertels setzte sich Marburg durch zwei weitere Drei-Punkt-Würfe durch Bertholt konstant ab, bevor auch Jenny Crowder mit einem Dreier beim Ertönen der Sirene ein Göttinger Lebenszeichen sendete (16:23/20.).

Auch im zweiten Spielabschnitt war es zunächst ausschließlich Crowder, die für die Punkte der flippo Baskets verantwortlich zeichnete. Gegen Ende des Viertels fand auch Ivana Blazevic zunehmend besser in die Partie, sodass Lojos Mannschaft trotz einer durchwachsenen ersten Hälfte lediglich mit einem Acht-Punkte-Rückstand in die Pause ging (32:40/20.).

Dzankic mit Foulproblemen, Marburg mit der frühen Vorentscheidung

Nach dem Seitenwechsel war es erneut Blazevic, die den Rückstand ihrer Mannschaft verkürzte. Insbesondere die starke Rachel Arthur und erneut Bertholdt fanden jedoch die passenden Antworten, bedingt durch die teilweise großen Lücken in der Göttinger Verteidigung. So setzten sich die Gäste kontinuierlich ab, zudem mussten die flippo Baskets zum Ende des dritten Viertels auf Ruzica Dzankic nach ihrem fünften persönlichen Foul verzichten. In der Folge gingen die Göttingerinnen mit einem deutlichen 47:67-Rückstand ins Schlussviertel.

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Im Gegensatz zum ersten Playoff-Spiel, in dem die Göttingerinnen einen 20-Punkte-Rückstand aufholten, fehlte an diesem Abend die Energie und der Glaube in Lojos Mannschaft. Zwischenzeitlich setzten sich die Gäste sogar bis auf 27 Punkte ab. Blazevic und Meike Oevermann erzielten schließlich die letzten Göttinger Punkte in dieser Saison. Wie schon im ersten Viertelfinalspiel war erneut Blazevic mit 17 Punkten Topscorerin der flippo Baskets. Auch Crowder zeigte mit 16 Punkten eine starke Partie. Zu wenig kam dagegen in den Playoffs insgesamt von Samantha Roscoe und auch Riley Lupfer, die offensiv wie auch defensiv in beiden Spielen enttäuschte.

Von Florian Schmidt