02. Februar 2020 / 18:33 Uhr

flippo Baskets BG 74 verlieren Heimspiel gegen Wasserburg

flippo Baskets BG 74 verlieren Heimspiel gegen Wasserburg

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Megan Mullings (am Ball) hatte einen guten Einstand nach ihrer Verletzungspause.
Megan Mullings (am Ball) hatte einen guten Einstand nach ihrer Verletzungspause. © Harald Kuhl
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Zum zweiten Mal in Folge haben die flippo Baskets BG 74 in der Damenbasketball-Bundesliga verloren. Vor knapp 400 Zuschauern unterlag die Mannschaft von Headcoach Goran Lojo dem Serienmeister der vergangenen Jahr, TSV 1880 Wasserburg, mit 72:81 (34:43) in der heimischen FKG-Halle.

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Die mit lediglich sieben Spielerinnen angereisten Gäste erzielten die ersten Punkte, doch die BG legte nach. Lange Zeit verlief das erste Viertel ausgeglichen, die Führung wechselte ständig. Erst gegen Ende des ersten Abschnitts schaffte es das Team aus Bayern sich abzusetzen (25:20). Schon zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass der Kader der Wasserburgerinnen zwar klein, aber qualitativ hochwertig war. Immerhin standen mit Svenja Brunckhorst und Laura Hebecker zwei Nationalspielerinnen im Team des vielfachen Deutschen Meisters.

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Damenbasketball-Bundesliga: flippo Baskets BG 74 gegen TSV Wasserburg

Goettingen, Deutschland, 02. Januar 2020:
1.DBBL - 19/20 -  flippo Baskets BG 74 Goettingen vs. TSV 1880 Wasserburg

Göttingen: Besprechung nächster Spielzug Zur Galerie
Goettingen, Deutschland, 02. Januar 2020: 1.DBBL - 19/20 - flippo Baskets BG 74 Goettingen vs. TSV 1880 Wasserburg Göttingen: Besprechung nächster Spielzug ©

Die Anfangsphase des zweiten Viertels verlief zunächst ausgeglichen,Wasserburg legte vor, die flippo Baskets legten nach. Zwischenzeitlich zogen die Gäste auf elf Punkte davon (40:31/17.). Danach gelang es den flippo Baskets durch konsequente Defense, die TSV-Spielerinnen so in Bedrängnis zu bringen, dass die Shotclock dreimal ohne Abschluss ablief. Allerdings versäumte es die Mannschaft von Goran Lojo, Profit daraus zu ziehen, zu viele Angriffe blieben ohne Zählbares. Beim 34:43 wurden die Seiten gewechselt. Bis dahin hatten die Göttingerinnen fast ein Drittel ihrer Punkte (11) von der Freiwurflinie erzielt hatte.

Azinovic trifft drei von drei Versuchen

Den besseren Start nach dem Wechsel erwischten die flippo Baskets, die auf 38:43 (22.) verkürzten und Chancen hatte, den Rückstand noch weiter zu verringern, aber im Angriff zu viele Chancen liegen ließen. Wasserburg behielt die Ruhe bringen und schaffte es mit drei konzentrierten Abschlüssen – darunter zwei Dreier – wieder für eine komfortable 51:38-Führung (24.) zu sorgen. Zu viele Würfe der Gastgeberinnen fanden in der Folge nicht das Ziel, erreichten zum Teil nicht einmal das Brett. Da war der Dreier von Sandra Azinovic zum 47:58 (29.) die Ausnahme. Sie traf auch im Schlussabschnitt noch zweimal von Downtown und erhielt anschließend von ihrem Coach ein Sonderlob. „Das war gut für ihr Selbstvertrauen“, sagte er.



Zu viele offene Würfe vergeben

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Den Gegner aus dem 560 Kilometer entfernten Wasserburg bezeichnete der Bosnier als „starkes und an diesem Tag auch besseres Team“. Seiner Mannschaft kreidete er ein wenig an, dass sie zu viele offene Würfe hat liegen gelassen, freute sich aber darüber, dass sie bis zum Ende aufopferungsvoll gekämpft und sich nicht aufgegeben habe. – Punkte flippo Baskets: Blazevic (8), Crowder (3), Morton (3), Azinovic (9), Karambatsa (2), Mullings (12), Kelly (14), McMorris (18).

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