12. Dezember 2019 / 14:20 Uhr

Flitzer wollen Selfie mit Juve-Star Ronaldo - Leverkusen-Keeper Hradecky: "Das nervt"

Flitzer wollen Selfie mit Juve-Star Ronaldo - Leverkusen-Keeper Hradecky: "Das nervt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Einige Flitzer wollten zu Cristiano Ronaldo.
Einige Flitzer wollten zu Cristiano Ronaldo. © Getty Images/Montage
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Flitzer-Alarm auf dem Rasen der BayArena: Kurz vor Ende des Champions-League-Spiels zwischen Bayer Leverkusen und Juventus Turin versuchen vier Fans ein Selfie auf dem Platz mit Superstar Cristiano Ronaldo zu machen. Die Werkself reagierte darauf genervt.

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Juve-Star Cristiano Ronaldo geriet am Mittwochabend in das Visier von insgesamt vier Flitzern. Im Champions-League-Spiel zwischen Bayer Leverkusen und Juventus Turin (0:2) stürmten vier Fans auf den Platz. Der Wunsch: Ein Selfie mit dem Portugiesen. Nicht nur der 34-Jährige reagierte auf die Vorfälle zwischen der 87. Minute und kurz nach Abpfiff verärgert. "Diese Spielfeldläufer sollen den Mist mit den Selfies lassen, das nervt", zitiert die Bild Leverkusen-Keeper Lukas Hradecky.

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Die Flitzer-Chronik: Fan Nummer eins umarte Ronaldo, freute sich nach der gelungen Aktion und wurde abgeführt. So weit kam der zweite Flitzer nicht - er wurde bereits vorher von einem Ordner geschnappt. Kurios wurde es beim dritten Versuch eines weiteren Stadion-Besuchers! Es kam zu einem kurzen Gerangel, als ein Ordner den Fan wegreißen wollte. Auf Bildern ist zu sehen, dass der Flitzer sein Handy selbst nach dem Eingriff des Personals in der Hand festhielt und auf ein Selfie hoffte. Besucher Nummer vier konnte Ronaldo offenbar nicht finden. Er machte erst ein Foto mit Leverkusen-Talent Kai Haverts und rannte dann weiter zu Juve-Star Paulo Dybala.

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"Das habe ich so noch nie erlebt. Leider passiert das, aber das gehört nicht dazu. Schade", sagte Bayer-Coach Peter Bosz. Insgesamt 600 Sicherheitskräfte waren beim abschließenden Gruppenspiel im Einsatz. Zwei Flitzer nutzen den Weg entlang der Trainerbänke, wo keine Ordner sitzen. "Mein Bauchgefühl sagt mir, es waren Italiener. Das sollte normal nicht vorkommen. Zumindest haben sie etwas angehabt", so Leverkusens Sport-Geschäftsführer. Wütend reagierte auch Bayer-Sportchef Simon Rolfes auf die Vorfälle in der BayArena: "Die Leute finden so etwas immer witzig, aber es ist ganz und gar nicht witzig."