11. April 2019 / 19:19 Uhr

Bizarr: Zürich trennt sich "einvernehmlich" von Ex-Chelsea-Star Malouda - und der weiß von nichts

Bizarr: Zürich trennt sich "einvernehmlich" von Ex-Chelsea-Star Malouda - und der weiß von nichts

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Florent Malouda und der FC Zürich - das hat vor allem aus zeitlichen Gründen nicht gepasst. Die Trennung hat den französischen Ex-Nationalspieler allerdings kalt erwischt.
Florent Malouda und der FC Zürich - das hat vor allem aus zeitlichen Gründen nicht gepasst. Die Trennung hat den französischen Ex-Nationalspieler allerdings kalt erwischt. © imago/Majerus
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Auf Twitter von seiner eigenen Entlassung zu erfahren, ist schon ziemlich bitter. Dem früheren Weltklasse-Spieler Florent Malouda ist genau das passiert. 

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Die Mitteilung war förmlich - und eigentlich auch klar formuliert. Dennoch kam es in der Zusammenarbeit des Schweizer Erstligisten FC Zürich mit dem ehemaligen französischen Superstar Florent Malouda offenbar zu einem folgenschweren Missverständnis. Am Donnerstag gaben die Eidgenossen nach nur wenigen Wochen die Trennung vom 38-Jährigen bekannt - offiziell im "gegenseitigen Einvernehmen". Davon kann allerdings allem Anschein nach nicht die Rede sein.

Denn Malouda, der seit Anfang März als Stürmertrainer unter Chefcoach Ludovic Magnin (früher beim VfB Stuttgart und Werder Bremen aktiv) angestellt war, wusste ganz offenbar von nichts. Vier Minuten, nachdem die Zürcher die Demission des Franzosen am Vormittag auf Twitter bekanntgaben, antwortete Malouda perplex: "Wirklich, das wusste ich nicht?" Innerhalb weniger Stunden hatte der Tweet Tausende von Interaktionen.

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Zeitliche Gründe für Malouda-Aus angeführt

Malouda hatte seine große Zeit als Spieler von Olympique Lyon (2003 bis 2007) und dem FC Chelsea, wo er bis 2013 aktiv war und über 220 Spiele absolvierte. Später war der Weltenbummler, der in seiner Karriere 80 Mal für Frankreich spielte und 2012 mit Chelsea Champions-League-Sieger in München wurde, unter anderem in der Türkei, Indien, Ägypten und Luxemburg aktiv. Seine Karriere hatte er 2018 beendet.

Zürich nannte zeitliche Gründe als Anlass der Trennung. "Es hat sich herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind", hieß es in der Mitteilung.

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