06. Januar 2020 / 19:12 Uhr

Florian Krebs tröstet Teutonia: „Wie Frankreich 2002“

Florian Krebs tröstet Teutonia: „Wie Frankreich 2002“

Matthias Preß
Peiner Allgemeine Zeitung
PAZ-Cup-Moderator Florian Krebs (mit Sakko) beim Sieger-Interview mit Lengedes Trainer Dennis Kleinschmidt.
PAZ-Cup-Moderator Florian Krebs (mit Sakko) beim Sieger-Interview mit Lengedes Trainer Dennis Kleinschmidt. © Foto: ISABELL MASSEL
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PAZ-Cup-Moderator Florian Krebs sieht eine Parallele zwischen dem PAZ-Cup und dem internationalen Fußball: Teutonia Groß Lafferde, dem torlos ausgeschiedenen Titelverteidiger, erging es wie Frankreich im Jahr 2002, als der Welt- und Europameister ohne einen eigenen Treffer scheiterte.

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Hallensprecher Florian Krebs hatte den Turniersieg von Teutonia Groß Lafferde beim 22. PAZ-Cup nicht miterlebt, da er als Reporter Hannover 96 ins Spanien-Trainingslager begleitet hatte. „Ich bin gespannt auf Teutonia“, hatte er vor dem 23. PAZ-Cup zu Groß Lafferdes Trainer Marco Heidemann gesagt. Der hatte grinsend gefragt, ob es jetzt ein gutes oder schlechtes Omen sei, dass Krebs wieder dabei ist. Das desaströse Abschneiden der Groß Lafferder – sie wurden ohne eine Tor geschossen zu haben Tabellenletzter – wollte der Moderator nach dem Turnier aber nicht an seiner Person festmachen. „So auszuscheiden ist schon Weltmeisterteams passiert: Deutschland flog als Titelverteidiger 2018 in der WM-Vorrunde raus, 2014 war es Spanien, 2010 Italien und 2002 flog Welt- und Europameister Frankreich wie Groß Lafferde raus, ohne ein Tor geschossen zu haben.“ Für die Rückrunde wünscht Krebs der Teutonia „alles Gute“ und Trainer Marco Heidemann „ein glückliches Händchen“.

Der Turniersieg des SV Lengede sei verdient. „Der SVL hatte mit Abstand die beste Mannschaft“, urteilt der Moderator. Gut gefallen hätten ihm auch die Fans, die lautstark und ohne negativ aufzufallen ihre Mannschaften unterstützten. „Die Fans von Adler Handorf waren ein besonderer Farbtupfer.“ Der PAZ-Cup selbst habe inzwischen „eine Riesendimension“ angenommen, was schon der Andrang zeigte. „Ich war 75 Minuten vor Beginn da und musste so weit entfernt von der Halle parken, wie noch nie“, stellte Krebs schmunzelnd fest. „Vielleicht sollte man den Antrag an die Stadt stellen, die Silberkamp-halle auszubauen.“