09. Juli 2021 / 13:45 Uhr

Flutlicht in Leutzsch: Chemie Leipzig erwartet Anlieferung bis Ende nächster Woche

Flutlicht in Leutzsch: Chemie Leipzig erwartet Anlieferung bis Ende nächster Woche

Jens Fuge
Leipziger Volkszeitung
Flutlicht Chemie Leipzig
In der kommenden Woche steht in Leutzsch wieder die mobile Flutlichtanlage. © Christian Modla
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Aufatmen bei der BSG Chemie Leipzig. Die Elemente und Module für die Flutlichtanlage werden demnächst verladen und bis Ende nächster Woche im Alfred-Kunze-Sportpark eintreffen. Somit steht der kommenden Regionalliga-Spielzeit nichts mehr im Wege.

Leipzig. Das Flutlicht fehlt, der Verband schaltete auf stur. Bis zum 20. Juli muss die BSG Chemie ein regionalligataugliches Stadion vorweisen, sonst wird es nichts mit der Lizenz für die Regionalliga. Statt attraktive Spiele gegen Jena, Chemnitz, Cottbus und Lok wäre dann die Oberliga die neue Heimat der BSG. Wie ist der aktuelle Stand, wann steht das neue Flutlicht?

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Die Aufregung war groß, als der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) der BSG Chemie die Lizenz für die neue Saison verweigerte. BSG-Vorsitzender Frank Kühne ließ daraufhin die Katze aus dem Sack, vermeldete, dass ein temporäres Flutlicht bereits auf dem Weg sei. Ganz so einfach war es wohl doch nicht – die Kurzfristigkeit und die Pandemie erwiesen sich als hemmende Faktoren. Nun aber sind die Dinge im Fluss. Die Elemente und Module für die Flutlichtanlage werden demnächst verladen und bis Ende nächster Woche im Alfred-Kunze-Sportpark eintreffen.

„Der Transport wird durch eine Firma realisiert, die uns kurzfristig von einem dort angestellten Chemiker empfohlen wurde – Vereinsleben, wie es im Buche steht!“, berichtet Frank Kühne. Die Errichtungszeit für die Anlage wird etwa zwei Tage betragen, für den Aufbau wird ein Kran mit 300 Tonnen Traglast ins Leutzscher Holz anrollen. „Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei der Firma Musco Lightning Germany und besonders Herrn Petersen für die enge Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Bewältigung der Herausforderung“, so Kühne.

Spenden in Höhe von 10.000 Euro

Für die Mithilfe beim Aufbau und der Vorbereitung hatten sich viele Fans und Mitglieder gemeldet und ihre Hilfe angeboten. Kühne bittet um Verständnis: „Wir lassen es euch wissen, sobald wir diese in Anspruch nehmen möchten bzw. müssen. Bitte habt Verständnis dafür, dass derzeit der volle Fokus auf der rechtzeitigen Installation des temporären Flutlichts liegt und eure Zuschriften zwar zeitnah gelesen, aber nicht immer direkt beantwortet werden können!“

Auch die finanzielle Unterstützung kann sich wieder einmal sehen lassen: Nach dem Spendenaufruf der aktiven Chemie-Fanszene sind bereits Spenden in Höhe von über 10.000 Euro eingegangen. Kühne: „Schon diese Zwischensumme hilft enorm dabei, den finanziellen Mehraufwand zu stemmen!“