06. Dezember 2019 / 13:33 Uhr

Flutlicht-Kick beim FC Eilenburg gegen Futsal-Könner

Flutlicht-Kick beim FC Eilenburg gegen Futsal-Könner

Susan Stephan
Leipziger Volkszeitung
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Für Jonas Vetterlein (links, hier im Spiel gegen Jena II) und den FCE geht es heute unter Flutlicht gegen Hohenstein-Ernstthal. © Thomas Jentzsch
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Fußball-Oberliga: Der FC Eilenburg empfängt heute den VfL Hohenstein-Ernstthal und will seine Monster-Serie ausbauen. Der FCE ist seit elf Spieltagen ungeschlagen.

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Eilenburg. Am Freitagabend gehen im Eilenburg Ilburg-Stadion wieder die Lichter an: Ab 19 Uhr empfängt der seit elf Spieltagen ungeschlagene FC Eilenburg den VfL Hohenstein-Ernstthal. „Nach dem erfolgreichen letzten Auswärtsspiel wollen wir das Fußballjahr 2019 mit zwei Heimsiegen abschließen“, macht Trainer Nico Knaubel klar. Nach Hohenstein-Ernstthal kommt nächste Woche noch der 1. FC Merseburg mit Neu-Trainer Daniel Ferl an die Mulde.

Jetzt heißt die Aufgabe aber erst einmal Hohenstein-Ernstthal. Es ist die einzige Mannschaft in der Oberliga, die zweigleisig fährt. Der Verein konzentriert sich neben der „normalen“ Kickerei vor allem auf Futsal, ist Deutscher Futsalmeister 2018 und spielte in der Champions League. Ab der kommenden Saison wird der VfL die Qualifikation für die Bundesliga, die neu gegründet wird, bestreiten. Aktuell spielt die Futsal-Mannschaft in der Regionalliga. Hohenstein-Ernstthal soll für den schnellen Hallenkick deutschlandweit bekannt werden.

In der Oberliga läuft es dagegen für HOT, Aufsteiger in der Saison 2018/19, nicht ganz so rund. Mit neun Punkten sind die Männer vom nahegelegenen Sachsenring schon etwas abgeschlagen Drittletzter, sorgten aber mit dem 2:1-Sieg gegen Rudolstadt unlängst für einen Überraschung. Es war erst der zweite Dreier für die Mannschaft von Trainer Steve Dieske.

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Auslosung Halbfinale im Sachsenpokal

Es klemmt vor allem im Angriff. Im Durchschnitt treffen die Gäste nur einmal pro Spiel. 16 Tore in 14 Partien sind Minusrekord in der Oberliga. Wenn der VfL am Ende den Klassenerhalt feiern will, muss er wohl an der Offensivschraube drehen. „Wir nehmen das Spiel dennoch nicht auf die leichte Schulter. Mit Ausnahme vom 1:5 gegen Luckenwalde und dem 0:4 gegen Inter Leipzig ist Hohenstein-Ernstthal nicht wirklich unter die Räder gekommen“, sagt Knaubel, der mit Ausnahme der Langzeitverletzten alle Spieler an Bord hat.

Übrigens wird das Halbfinale im Sachsenpokal am kommenden Dienstag ausgelost. Dorthin kann der FCE vordringen, wenn er sich am 15. Februar im nachgeholten Viertelfinale bei Sachsenligist LSV Neustadt/Spree durchsetzt.