03. Oktober 2020 / 14:05 Uhr

"Forbes": Jadon Sancho mit ManUnited über Vertragsdetails einig – Last-Minute-Angebot an BVB?

"Forbes": Jadon Sancho mit ManUnited über Vertragsdetails einig – Last-Minute-Angebot an BVB?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jadon Sancho könnte Borussia Dortmund unter Umständen noch in diesem Sommer verlassen.
Jadon Sancho könnte Borussia Dortmund unter Umständen noch in diesem Sommer verlassen. © imago images/Sven Simon
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Der Poker um Jadon Sancho hat Kaugummi-Potenzial: Seit Monaten versucht Manchester United, den BVB-Star zurück nach England zu lotsen. Nun berichtet "Forbes", dass der englische Rekordmeister sich mit dem 20-Jährigen bereits über einen Vertrag einig sein soll.

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Neue Entwicklungen im Dauer-Poker um Jadon Sancho: Offenbar ist sich der Engländer von Borussia Dortmund mit Premier-League-Klub Manchester United bereits über die Details eines Vertrags einig. Das berichtet der bei United gut vernetzte Forbes-Journalist Sam Pilger unter Berufung auf eigene Informationen. Allerdings liegt dem BVB laut des US-Wirtschaftsmagazins nach wie vor kein konkretes Angebot aus Manchester vor - ein Umstand, den Sportdirektor Michael Zorc am Freitag nochmals bekräftigt hatte.

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Man habe "in der Vergangenheit natürlich mit Manchester United kommuniziert", räumte Zorc auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr) am Freitag ein, betonte allerdings auch das, was er schon im August am Rande des BVB-Trainingslagers in Österreich betont hatte: "Alles, was es zu diesem Thema gibt, ist bereits von mir und den anderen Verantwortlichen gesagt worden. Daran wird sich auch in den nächsten Tagen nichts mehr ändern." Heißt: Trotz der neuerlichen Bestrebungen aus Manchester bleibe Sancho für die kommende Saison in Diensten des BVB. Laut Forbes versuche United bis zum Transferschluss am Montag weiterhin, ein für den BVB zufriedenstellendes Angebot auf den Tisch zu legen, um Sancho doch noch nach England zu lotsen.

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Dass Sancho sich mit Manchester United bereits über vertragliche Einzelheiten und auch die Zahlungen an den Berater einig sein soll, zeigt indes, dass der Rechtsaußen die Hoffnungen auf einen Transfer zurück in sein Heimatland trotz der klaren Ansage des BVB aus dem August noch nicht aufgegeben hat. Sancho war 2017 für knapp acht Millionen Euro von Uniteds Lokalrivalen Manchester City in den Signal Iduna Park gewechselt und hatte sich seitdem zu einem Superstar entwickelt. In 102 Einsätzen für die Dortmunder gelangen ihm 35 Tore und 45 Vorlagen.

Watzke im August: "Nullkommanull Interpretationsspielraum"

United buhlt seit Monaten um den englischen Nationalspieler, der BVB beharrte allerdings trotz der Corona-Krise stets auf einer Ablösesumme von 120 Millionen Euro - die der englische Rekordmeister bislang nicht zu zahlen bereit war. Im August hatten sowohl Zorc als auch Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke deutlich betont, dass eine Deadline für einen möglichen Wechsel abgelaufen sei. "Da gibt es nullkommanull Interpretationsspielraum. Der Sancho-Verbleib beim BVB ist in Stein gemeißelt", sagte Watzke damals. Dennoch liefen die Verhandlungen offenbar hinter den Kulissen weiter.