03. August 2022 / 09:01 Uhr

Wirbel um Alonso-Nachfolge: Formel-1-Team Alpine sieht sich trotz Dementi von Oscar Piastri im Recht

Wirbel um Alonso-Nachfolge: Formel-1-Team Alpine sieht sich trotz Dementi von Oscar Piastri im Recht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sein vermeintlicher Vertrag beim Alpine-Team sorgt für Wirbel: Der Australier Oscar Piastri.
Sein vermeintlicher Vertrag beim Alpine-Team sorgt für Wirbel: Der Australier Oscar Piastri. © IMAGO/HochZwei
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Das Formel-1-Team Alpine sieht sich im Vertragswirbel um Oscar Piastri weiter im Recht. Nach Auffassung des Rennstalls sei die Alpine-Mitteilung "rechtlich korrekt", zitierte die BBC einen Sprecher des Teams. Piastri dementierte, einen Vertrag für 2023 als Stammpilot und Nachfolger von Fernando Alonso unterschrieben zu haben.

Im Streit mit Toptalent Oscar Piastri bleibt das Formel-1-Team Alpine hart und plant weiter mit dem Australier als Stammpilot für das nächste Jahr. "Wir glauben, dass unsere Mitteilung rechtlich korrekt ist, mehr haben wir dazu aber nicht zu sagen", zitierte die BBC einen Sprecher des Rennstalls. Alpine hatte am Dienstag die Beförderung von Piastri für 2023 verkündet, der 21-Jährige soll Fernando Alonso ersetzen. Piastri widersprach kurz darauf einer Einigung.

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Der Australier hatte am Dienstagabend bei Twitter geschrieben: "Ich habe keinen Vertrag mit Alpine für 2023 unterschrieben. Ich werde nächstes Jahr nicht für Alpine fahren." Die Mitteilung von Alpine sei nicht mit ihm abgesprochen gewesen, versicherte er. Piastri soll stattdessen mit McLaren in Gesprächen sein und könnte dort seinen Landsmann Daniel Ricciardo (33) ersetzen.

Alpine war offenkundig am Montag von der Nachricht überrascht worden, dass der Spanier Alonso zur neuen Saison zum Rivalen Aston Martin wechselt. Dort ersetzt der 41-Jährige den Deutschen Sebastian Vettel (35), der seine Formel-1-Karriere nach dieser Saison beenden will. Alpine hatte eigentlich den auslaufenden Vertrag mit Alonso verlängern wollen, Reservist Piastri sollte angeblich ein Lehrjahr bei Williams bestreiten.

Der Australier gilt als vielversprechendes Talent. Vor zwei Jahren gewann er den Titel in der Nachwuchsklasse Formel 3, in der Vorsaison wurde er dann Formel-2-Meister. Zu Beginn dieser Saison war er als Reservefahrer von Alpine eingestellt worden.

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