23. Mai 2020 / 12:34 Uhr

Bericht: Teams der Formel 1 einigen sich auf niedrigere Budget-Obergrenze - Weitere Senkungen geplant

Bericht: Teams der Formel 1 einigen sich auf niedrigere Budget-Obergrenze - Weitere Senkungen geplant

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Laut BBC haben sich die Formel-1-Teams auf eine Senkung der Budget-Obergrenze verständigt.
Laut "BBC" haben sich die Formel-1-Teams auf eine Senkung der Budget-Obergrenze verständigt. © imago/Eibner Europa
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Die Rennställe der Formel 1 haben sich einem Bericht der "BBC" zufolge auf eine niedrigere Budget-Obergrenze geeinigt. In den kommenden Jahren bis 2025 solle diese zudem weiter nach unten verschoben werden, hieß es.

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Die Teams der Formel 1 haben sich einem Medienbericht zufolge auf eine Senkung der Budget-Obergrenze geeinigt. Wie die BBC unter Berufung auf mehrere Quellen berichtete, stimmten die Rennställe der Motorsport-Königsklasse einem Plan zu, das Limit der Ausgaben pro Team und Saison von den ursprünglich geplanten 175 Millionen US-Dollar (161 Millionen Euro) für das kommende Jahr auf 145 Millionen US-Dollar (133 Millionen Euro) zu setzen. Für 2022 und die Periode von 2023-25 soll die Obergrenze jeweils noch zweimal um weitere fünf Millionen US-Dollar gesenkt werden. Diese Beschlüsse müssen noch vom Weltrat des Motorsport-Weltverbandes FIA genehmigt werden. Es werde erwartet, dass ein positives Votum eine Formalität sei, berichtete die BBC.

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Ferrari und Red Bull Gegner der Obergrenze

Vor allem Ferrari, das zuletzt durch die Trennung von Sebastian Vettel zum Saisonende für Schlagzeilen gesorgt hatte, hatte sich zuletzt gegen eine weitere Senkung der Ausgabengrenze ausgesprochen, auch Red Bull ist kein Befürworter. Andere Teams wie beispielsweise McLaren hatten für eine noch niedrigere Grenze plädiert.

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Der Deutsche Sebastian Vettel im Cockpit von Ferrari, Weltmeister Lewis Hamilton bei Mercedes und Neuling Esteban Ocon bei Renault sind drei der 20 Fahrer, die für die Formel 1 2020 feststehen. Der SPORTBUZZER präsentiert alle Piloten der Motorsport-Königsklasse in ihren Teams. ©

Über ein Ausgabenlimit wird seit Jahren diskutiert, die Corona-Krise hat die Not bei manchen Teams in der kostspieligen Rennserie noch verschärft. Die Formel 1 hat seit dem ausgefallenen Auftakt in Australien Mitte März alle WM-Läufe bis Ende Juni wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt oder verschoben. Die Saison soll nun mit zwei Grand Prix vor leeren Rängen im österreichischen Spielberg im Juli beginnen.