13. August 2020 / 13:30 Uhr

Trotz hoher Corona-Fallzahlen in Russland: Formel-1-Rennen in Sotschi soll vor 30.000 Fans stattfinden

Trotz hoher Corona-Fallzahlen in Russland: Formel-1-Rennen in Sotschi soll vor 30.000 Fans stattfinden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auf den Tribünen beim Grand Prix in Sotschi sollen im September wieder Fans die Formel 1 verfolgen können. 
Auf den Tribünen beim Grand Prix in Sotschi sollen im September wieder Fans die Formel 1 verfolgen können.  © Getty Images
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Die Veranstalter des Grand Prix' in Sotschi wollen für das im September angesetzte Formel-1-Rennen wieder Fans zulassen. Rund 30.000 Zuschauer sollen dann das Spektakel verfolgen können. Die Corona-Zahlen in Russland sind allerdings weiter enorm hoch. 

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Der große Preis von Russland könnte am 27. September als erstes Rennen der laufenden Formel-1-Saison wieder vor Zuschauern ausgetragen werden. Beim Grand Prix in Sotschi gehen die russischen Veranstalter von 30.000 bis 32.000 Fans aus. Die Haupttribünen sollen zur Hälfte besetzt werden. Das erklärte Geschäftsführer Alexej Titow autosport.com. Nach drei Monaten Stillstand sei der Ticketverkauf langsam angelaufen.

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"Dieser Grand Prix wird ganz sicher nicht wie sonst. Ja, wir werden Zuschauer haben, aber es wird keine Besichtigung der Boxengasse geben. Es wird keine Autogrammstunden geben", erklärte Titow weiter. Dennoch bleiben Zweifel, ob eine so frühe Rückkehr von Fans vertretbar ist. Russland gilt nach wie vor als eines der am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Länder der Welt. Seit April wurden jeden Tag mindestens 5.000 neue Fälle registriert. Auf eine Million Einwohner kommen fast 6.200 gemeldete Fälle - das sind weit mehr als in Österreich oder selbst Großbritannien.

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Die strikten Sicherheits- und Hygiene-Maßnahmen, unter denen die Formel 1 ihre Saison derzeit noch ohne Zuschauer bestreitet, sollen deshalb auch in Sotschi eingehalten werden, versicherte Titow. Damit sollen weitere Fälle unter den Fahrern, wie zuletzt bei Racing-Point-Pilot Sergio Perez, verhindert werden. Den Ausschlag für eine Rückkehr der Fans könnte der weltweit erste zugelassene Impfstoff gegen das Coronavirus geben. Allerdings: Der Stoff wurde noch vor Abschluss der letzten Testphasen auf den Markt gebracht, die Kritik vor allem ausländischer Wissenschaftler ist deshalb groß.