17. Januar 2023 / 14:27 Uhr

Neue Saison mit 23 Rennen: Formel 1 bleibt bei Aus für Grand Prix in China

Neue Saison mit 23 Rennen: Formel 1 bleibt bei Aus für Grand Prix in China

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auf der Rennstrecke im chinesischen Shanghai fand zuletzt 2019 ein Formel-1-Rennen statt.
Auf der Rennstrecke im chinesischen Shanghai fand zuletzt 2019 ein Formel-1-Rennen statt. © IMAGO/Photo4/LaPresse
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Die Formel 1 wird auch 2023 keinen Grand Prix in China austragen. Die Rennserie bestätigte am Dienstag, dass es trotz der Aufhebung der Corona-Maßnahmen in dem Land bei 23 Rennen in der neuen Saison bleiben werde. Auch das ist noch eine Rekordzahl, obwohl ursprünglich 24 geplant gewesen waren.

China kehrt trotz der Aufhebung der Corona-Maßnahmen in diesem Jahr nicht in den Rennkalender der Formel 1 zurück. Die Rennserie bestätigte am Dienstag, dass es bei den zuletzt geplanten 23 Grand Prix in der neuen Saison bleiben werde. Damit wird es auch keinen Ersatz für das ursprünglich für den 16. April vorgesehene und dann gestrichene China-Gastspiel geben. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass die Ausrichter des Rennens in Shanghai sich um eine Neuansetzung des WM-Laufs bemühen.

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Auch eine Vergabe des Termins an einen anderen Veranstalter oder das Vorziehen des Grand Prix in Aserbaidschan um zwei Wochen wurde angeblich geprüft. Nun beendeten die Formel-1-Macher diese Gerüchte. Statt der ursprünglich geplanten 24 WM-Läufe werden es nun 23 sein, auch das ist immer noch eine Rekordzahl. Zwischen dem Grand Prix von Australien in Melbourne am 2. April und dem Rennen in Baku am 30. April gibt es allerdings eine ungewöhnlich lange Pause.

Die chinesischen Behörden hatten Berichten zufolge gehofft, den Grand Prix nach der Aufhebung der Corona-Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr ausrichten zu können. Zuletzt war die Formel 1 im Jahr 2019 in Shanghai gefahren, der Vertrag mit den Veranstaltern liegt auf Eis.

Nach fast drei Jahren hatte Peking am 7. Dezember abrupt die meisten seiner umstrittenen und strikten Corona-Maßnahmen wie Lockdowns und Massentests gestrichen. Seitdem breitete sich das Coronavirus rasant im Land aus, was laut Medienberichten zu einer Überlastung von Krankenhäusern und Krematorien führt.

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