28. September 2019 / 22:51 Uhr

Nach Rassismus-Beschwerde: Formel-1-Rennstall Mercedes entlässt vier Mitarbeiter

Nach Rassismus-Beschwerde: Formel-1-Rennstall Mercedes entlässt vier Mitarbeiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Mercedes-Rennstall hat sich wegen vermeintlich rassistischer Vorfälle von vier Mitarbeitern getrennt
Der Mercedes-Rennstall hat sich wegen vermeintlich rassistischer Vorfälle von vier Mitarbeitern getrennt © 2019 Getty Images
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Der Formel-1-Rennstall Mercedes hat vier Mitarbeiter wegen rassistischen Vorfällen entlassen, wie das Team am Samstag bestätigte. Die Angestellten hatten offenbar einen muslimischen Kollegen wegen seiner Religion beleidigt.

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Formel-1-Rennstall Mercedes AMG Petronas hat sich nach Verstößen gegen die Firmen-Grundsätze der „Vielfalt und Gleichberechtigung“ bereits am 2. August von vier Mitarbeitern getrennt. Das bestätigte das Team der Deutschen Presse-Agentur am Samstagabend vor dem Großen Preis von Russland am Sonntag (13.10 Uhr/RTL und Sky) in Sotschi. „Wir verurteilen dieses Verhalten aufs Schärfste“, teilte Mercedes mit, ohne Details zu nennen. Unmittelbar nach einer eingegangenen Beschwerde habe der Rennstall reagiert und eine Untersuchung eingeleitet. „Wir wertschätzen die Diversität unserer Mitarbeiter, die eine Quelle der Stärke für unser Team ist“, schrieb Mercedes in der Stellungnahme.

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Entlassene Mitarbeiter sollen muslimischen Kollegen rassistisch beleidigt haben

Laut der britischen The Sun sollen sich die Angestellten abfällig über einen Mitarbeiter geäußert haben, der den islamischen Fastenmonat Ramadan beging. Die vier Beteiligten sollen demnach im Mitarbeiterbereich eine Umfrage ausgehangen haben, in der spekuliert werden sollte, wann der Mann sein Fasten „breche“. Außerdem sollen sie ihn in Bezug auf seinen Glauben als „Terroristen“ bezeichnet haben.

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Erst im März hatte Mercedes-Weltmeister Lewis Hamilton Rassismus noch schärfstens verurteilt. Es sei „verrückt“, dass es immer noch Fremdenfeindlichkeit im Sport gebe, reagierte Hamilton damals auf rassistische Ausfälle beim Fußball-Länderspiel zwischen England und Montenegro. „Die Leute müssen sich einfach mehr dagegen einsetzen. Es sollten Maßnahmen ergriffen werden“, forderte der 34-Jährige.

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