28. April 2019 / 14:11 Uhr

Formel-1-Wirbel in Baku: Verwirrung um Rosberg - Raikkönen in Boxengasse verbannt

Formel-1-Wirbel in Baku: Verwirrung um Rosberg - Raikkönen in Boxengasse verbannt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Während RTL-Experte Nico Rosberg nochmal glimpflich davonkam, wurde Pilot Kimi Raikkönen in Baku schwer bestraft.
Während RTL-Experte Nico Rosberg nochmal glimpflich davonkam, wurde Pilot Kimi Raikkönen in Baku schwer bestraft. © imago images/Getty/Montage
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Offenbar ist Ex-Weltmeister Nico Rosberg nur knapp einer harten Strafe in der Formel 1 entgangen. Indes muss Kimi Raikkönnen beim Rennen in Baku aus der Boxengasse starten. 

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Schon vor dem Start des Rennens in Aserbaidschan schlägt die Formel 1 in Baku hohe Wellen. Während gleich mehrere Piloten aus der Startaufstellung in die Boxengasse verbannt wurden, bekam Nico Rosberg Ärger mit dem internationalen Motorsport-Verband FIA.

Der frühere Weltmeister hatte seinen nur auf ihn selbst ausgeschriebenen Zugangs-Pass an einen befreundeten Fotografen weitergegeben. Dieser ging damit beim Großen Preis von China verbotenerweise in die Startaufstellung. Das Abgeben der stark personalisierten Pässe ist allerdings streng untersagt. Rosberg entschuldigte sich noch am Abend für seine Aktion und entging so offenbar einer Strafe: Eine kolportierte Sperre sprach der Verband nach eigenen Angaben und entgegen mehrerer Medienberichte nicht aus.

Die Rennen in Baku und Barcelona habe der ehemalige Mercedes-Pilot ohnehin nicht besuchen wollen. Erst in Monaco wird Rosberg auch wieder als TV-Experte für RTL arbeiten. Als ehemaliger Weltmeister besitzt der 33-Jährige lebenslang die Berechtigung, zu den Rennen der Formel 1 zu kommen. In China habe er "einem Freund die Gelegenheit geben wollen, in letzter Minute auf den Grid zu gehen", erklärte Rosberg sein Vorgehen.

Raikönnen muss aus Boxengasse starten

Gleich drei Piloten müssen beim Rennen in Baku indes aus der Boxengasse starten. Neben Pierre Gasly (Red Bull) und Robert Kubica (Williams) wird auch Raikönnen nicht von Anfang an auf der Strecke stehen. Der Alfa-Romeo-Fahrer wurde wegen eines nicht regelkonformen Frontflügels aus der Startaufstellung, in der der Finne den achten Platz eingenommen hätte, verbannt. Ferrari-Pilot Charles Leclerc rückt dafür auf.

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