31. Mai 2020 / 15:29 Uhr

Das ist der Plan für die neue Formel-1-Saison: Auftakt in Österreich, Hygienekonzept, Notkalender

Das ist der Plan für die neue Formel-1-Saison: Auftakt in Österreich, Hygienekonzept, Notkalender

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Formel 1 darf ihre neue Saison, wenn auch verspätet, starten.
Die Formel 1 darf ihre neue Saison, wenn auch verspätet, starten. © imago images/Nordphoto
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Spielberg statt Melbourne: Die Formel 1 hat die Erlaubnis für ihren verspäteten Saisonstart. Anfang Juli darf die Motorsport-Königsklasse in Österreich fahren. Das Sicherheitskonzept wurde abgesegnet. Für Hockenheim dürfte im Notkalender vorerst kein Platz sein.

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Mit 112 Tagen Verspätung können Ferrari-Star Sebastian Vettel und Weltmeister Lewis Hamilton endlich in die Formel-1-Saison starten. Nach dann mehr als dreieinhalb Monaten Corona-Zwangspause muss die Königsklasse des Motorsports am ersten Juli-Wochenende auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg den WM-Kampf aber vor leeren Rängen einläuten.

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Mit einem Notkalender für die restlichen Grand Prix, in dem Hockenheim vorerst fehlen dürfte, ist in den nächsten Tagen zu rechnen. „Das ist ganz wichtig für die Formel 1, dass es losgeht“, sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko der Nachrichtenagentur APA. „Wir sind froh und stolz auf Österreich.

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Das vom Veranstalter des Großen Preises von Österreich eingereichte Hygiene- und Sicherheitskonzept wurde am Samstag vom zuständigen Gesundheitsministerium abgesegnet. Ressortchef Rudolf Anschober (Grüne) sprach von einer „Regelung mit einem hohen Schutzniveau“ für das am 5. und 12. Juli ohne Zuschauer geplante Doppelrennen. Das Konzept entspreche „den Erfordernissen in der Corona-Zeit“.



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Wegen der Pandemie waren inklusive dem ursprünglichen Auftakt am 15. März in Australien alle weiteren Grand Prix bis Ende Juni abgesagt oder verschoben worden. Damit heißt es also: Spielberg statt Melbourne. Eine Woche nach dem ersten Rennen in der Steiermark soll erneut auf dem bergigen Kurs gefahren werden. Marko betonte, dass die Rennen definitiv ohne Zuschauer stattfinden.Danach soll es dem Magazin Auto, Motor und Sport zufolge am 19. Juli in Budapest weitergehen.

Schlusspunkt in Monza

Nach einer kurzen Verschnaufpause wartet der nächste Dreierpack: Auf zwei Rennen in Silverstone am 2. und 9. August soll der Große Preis von Spanien folgen. Nach einem freien Wochenende steht am 30. August der Klassiker in Spa-Francorchamps auf dem Programm. Anschließend sollen Vettel & Co. am 6. September in Monza um Punkte rasen. Das wäre auch regulär der Schlusspunkt der Europa-Tournee.

Damit wäre vorerst kein Platz für den Hockenheimring. Der Kurs aus Nordbaden war aus dem Kalender für dieses Jahr gefallen, hatte aber zuletzt immer wieder betont, unter Umständen einspringen zu wollen. Hockenheim könnte aber immer noch zum Etappenort werden, sollte es bei einem Übersee-Grand-Prix Probleme wegen der Pandemie geben. Somit könnte sich Vettel 2020 auf seiner Ferrari-Abschiedstournee vielleicht doch in der Heimat präsentieren.

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Der Deutsche Sebastian Vettel im Cockpit von Ferrari, Weltmeister Lewis Hamilton bei Mercedes und Neuling Esteban Ocon bei Renault sind drei der 20 Fahrer, die für die Formel 1 2020 feststehen. Der SPORTBUZZER präsentiert alle Piloten der Motorsport-Königsklasse in ihren Teams. ©

Mindestens 15 Rennen wollen die Formel-1-Bosse in dieser Saison austragen, um die vollen TV-Gelder zu erhalten. Grundlage dafür soll ein strenges Sicherheitskonzept sein. Formel-1-Sportchef Ross Brawn sprach davon, an den Kursen in Europa eine eigene „Biosphäre“ schaffen zu wollen. „Wir müssen eine Umwelt schaffen, die selbst eine kleine Blase der Isolation ist“, erklärte der Brite.

Strenger Hygieneplan soll durchgesetzt werden

Für Spielberg sieht das Gesundheitsgutachten unter anderem vor, dass sich die Piloten und das restliche Formel-1-Personal vor der Einreise nach Österreich auf das Coronavirus testen lassen müssen. Dass unmittelbar neben dem Kurs ein Militärflughafen zur Verfügung steht, auf dem die Teams mit ihren Charterfliegern landen können, kommt dem Konzept entgegen. Die Teams sollen außerdem in getrennten Hotels untergebracht werden. Die Zahl der Mitarbeiter pro Rennstall an der Strecke soll ohnehin auf 80 begrenzt werden. Insgesamt sollen bei den Rennen in Österreich dem Veranstalter zufolge höchstens 2000 Personen dem Tross der Rennserie angehören.

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