25. Oktober 2020 / 09:46 Uhr

"Irgendein Murks": Vettel vor Portugal-GP fatalistisch – Leclerc "wie eine andere Klasse"

"Irgendein Murks": Vettel vor Portugal-GP fatalistisch – Leclerc "wie eine andere Klasse"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Vettel und Ferrari geben derzeit keine gute Figut ab.
Sebastian Vettel und Ferrari geben derzeit keine gute Figut ab. © imago images/Nordphoto
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Die Hoffnung auf ein großartiges Comeback in dieser Saison scheint bei Sebastian Vettel nicht sonderlich groß zu sein. Vor dem Rennen in Portimao gab der viermalige Weltmeister einen Einblick in sein Seelenleben - und äußerte sich zum klaren Rückstand auf seinen Teamkollegen Charles Leclerc.

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Sebastian Vettel hat nach dem Qualifying vor dem Großen Preis von Portugal in Portimao ein ernüchtertes Fazit gezogen. "Ich hatte Probleme damit, die Dinge auf die Reihe zu kriegen. Es fällt einem schon schwer, einen Rhythmus zu finden, wenn es praktisch bei jeder Runde anders ist", ärgerte sich der viermalige Weltmeister über die Performance seines Ferraris. Am Sonntag startet Vettel im Rennen nur vom 15. Platz.

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Die Qualifikation sei nicht gut gewesen, stellte Vettel weiter fest. Er musste in der letzten Einheit mit ansehen, wie die Mercedes einmal mehr die Pole Position unter sich ausmachten. Am Ende setzte sich Lewis Hamilton gegen seinen Teamkollegen Valtteri Bottas durch. Vettel ist indes auch für das Rennen am Sonntag überhaupt nicht hoffnungsfroh. "Das Rennen wird dann wieder irgendein Murks sein", sagte der 33-Jährige fatalistisch. "Morgen ist ein neuer Tag. Dann versuche ich, das Beste draus zu machen. Aber natürlich ist es, wenn man da hinten drin steht, immer wieder was anderes."

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Im teaminternen Duell mit Youngster Charles Leclerc ist der Deutsche chancenlos. Während der 23-Jährige den unterlegenen Ferrari regelmäßig in die Punkte steuert und auch in Portimao von einem in Anbetracht der Umstände starken vierten Platz ins Rennen geht, düpelt Vettel fast immer mit großem Rückstand im hinteren Mittelfeld herum. Dabei gibt er sich selbstkritisch. "Im Moment sehe ich gar kein Land. Das ist ja nicht nur schlagen, das ist ja wie eine andere Klasse", gestand er. "Ich probiere alles, was ich kann. Ich denke, die Runden, die ich treffe, und mit denen ich zufrieden bin, die sind trotzdem noch zu langsam. Mehr bleibt mir im Moment nicht übrig als das rauszuholen, was in mir steckt."