26. Februar 2018 / 17:40 Uhr

Formel 1: Red Bull bei ersten Testfahrten vor Mercedes und Ferrari

Formel 1: Red Bull bei ersten Testfahrten vor Mercedes und Ferrari

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Während Daniel Ricciardo im Red Bull schnellster Formel-1-Pilot war, flog Fernando Alonso ab und landete im Kiesbett.
Während Daniel Ricciardo im Red Bull schnellster Formel-1-Pilot war, flog Fernando Alonso ab und landete im Kiesbett. © dpa/imago
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Auf dem Circuit de Catalunya liegt Daniel Ricciardo bei den ersten Tests der neuen Formel 1 vor dem Rest des Feldes. Bis zur ersten Pause setzt sich Red Bull an die Spitze, gefolgt von Mercedes und Ferrari. Stark aber auch der neue Renault mit Hülkenberg am Steuer. Weniger stark, dass Alonso stehen bleibt - mit drei Rädern.

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Der Kampf um die Bestzeiten zwischen Mercedes, Ferrari und Red Bull ist eröffnet. Als Schnellster verabschiedete sich am Montag zum Auftakt der Formel-1-Testfahrten der 28 Jahre alte Australier Daniel Ricciardo im Red Bull in die Mittagspause auf dem Circuit de Catalunya. Danach folgten Valtteri Bottas im Mercedes und Kimi Räikkönen im Ferrari. Die drei Top-Teams blieben also unter sich.

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Kurz vor dem Ende der ersten vier Stunden hatte zunächst Bottas im neuen Silberpfeil seinen finnischen Landsmann Räikkönen im neuen Ferrari von Platz eins verdrängt. Dann aber unterbot Ricciardo in 1:20,179 noch mal die Bottas-Zeit.

Die Ergebnisse vom ersten Test-Vormittag der Formel 1 in Barcelona.
Die Ergebnisse vom ersten Test-Vormittag der Formel 1 in Barcelona. © formula1.com

Hülkenberg überzeugt im Renault

Auf dem Rang hinter den Piloten der drei Top-Teams folgte wie auch in der vergangenen Saison in den Rennen einige Male Nico Hülkenberg. Er lag nur 41 Tausendstelsekunden hinter Räikkönen und spulte nebenbei 73 Runden ab. Mehr als bis dahin alle anderen Fahrer und sieben mehr als die Renndistanz auf der Strecke.



Fotos: Die erste Formel-1-Testfahrt in Barcelona

Alles neu bei McLaren. Das neue Auto von Fernando Alonso fährt nicht nur mit Renault- statt Honda-Power, sondern fällt auch durch ein ganz neues Farbdesign auf. Der Bolide erstrahlt wieder in der traditionsreichen Papaya-Livery, für die der englische Rennstall einst berühmt wurde. Zur Galerie
Alles neu bei McLaren. Das neue Auto von Fernando Alonso fährt nicht nur mit Renault- statt Honda-Power, sondern fällt auch durch ein ganz neues Farbdesign auf. Der Bolide erstrahlt wieder in der traditionsreichen Papaya-Livery, für die der englische Rennstall einst berühmt wurde. ©

Überhaupt blieben die ersten Testrunden ohne größere Zwischenfälle, auch wenn es nach weniger als einer Stunde das erste Mal Rote Flaggen gegeben hatte. Ausgelöst durch Lokalmatador Fernando Alonso. Statt in seinem Wagen über den Kurs zu rasen, untersuchte er das rechte Hinterrad - der Reifen hatte sich gelöst, Alonso war vor der Zielgeraden in den Kies gerutscht. Ansonsten erwischte es noch einen Force India, der mit dem Abschleppwagen zurück an die Box gebracht werden musste.

Kaum Änderungen im Reglement

Der Rest war im Fahrmodus. 60 Runden für Ricciardo, 58 für Bottas, 60 für Räikkönen. Keine Getriebeschäden, keine Motorenplatzer, was auch daran liegt, dass sich das Reglement in Sachen Antrieb nicht sehr verändert hat. Außer, dass in den 21 Rennen nur noch drei Motoren pro Fahrer erlaubt sind. Daher dürfte auch Lewis Hamilton versuchen, möglichst viele Runden zu drehen, wenn er den Silberpfeil am Nachmittag übernimmt. Top-Herausforderer Sebastian Vettel steigt erst am Dienstag in den neuen Ferrari.

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