09. Mai 2020 / 15:20 Uhr

Formel-1-Pilot Ricciardo erwartet "Chaos" beim Start - Hamilton über Rennen ohne Fans: "Besser als nichts"

Formel-1-Pilot Ricciardo erwartet "Chaos" beim Start - Hamilton über Rennen ohne Fans: "Besser als nichts"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Daniel Ricciardo und Lewis Hamilton (von links) haben sich zum Start der Formel 1 geäußert. 
Daniel Ricciardo und Lewis Hamilton (von links) haben sich zum Start der Formel 1 geäußert.  © imago images/Fotoarena
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Lewis Hamilton und Daniel Ricciardo haben sich zum verschobenen Start der Formel 1 geäußert. Während der britische Weltmeister auch Rennen ohne Fans akzeptieren will, rechnet der Australier mit einem chaotischen Auftakt. 

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Renault-Pilot Daniel Ricciardo glaubt, dass das erste Formel-1-Rennen nach der Corona-Zwangspause chaotisch wird. Die Fahrer würden einige Zeit brauchen, bis sie wieder im Rennmodus seien. Seit sieben Monaten wurden keine Rennen gefahren, die ersten zehn Rennen der Saison wurden verschoben oder abgesagt. Es werde "eine Form von Chaos geben, hoffentlich auf kontrollierte Weise", sagte der 30-Jährige am Samstag dem BBC Radio. "Ich beziehe mich nicht unbedingt auf die Autos. Aber es wird viel Rost geben, eine Kombination aus Emotionen, Aufregung und Eifer."

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Die Formel-1-Bosse planen, die neue Saison mit einem Geisterrennen am 5. Juli in Österreich zu starten. Im Juli wäre es dann vier Monate her, dass die Formel-1-Piloten zuletzt für Tests in ihren Boliden saßen. Einige Fahrer seien mit Sicherheit mehr aufgeregt als andere, sagte Ricciardo.

Alle Formel-1-Weltmeister seit 1950

Der erste Formel-1-Weltmeister wird 1950 <b>Giuseppe Farina</b>. Der Alfa-Romeo-Fahrer triumphierte knapp vor seinem Teamkonkurrenten Juan Manuel Fangio. Auf dem Foto ist der Italiener beim ersten jemals gefahrenen Grand-Prix am 13. Mai 1950 in Silverstone, Großbritannien, zu sehen. In der Saison wurden gerade einmal sieben Rennen gefahren, die in die Wertung zählen konnten. Tatsächlich gezählt wurden, dank der sogenannten Streichresultate (existent bis 1990), aber nur die besten vier Ergebnisse der Fahrer. Zur Galerie
Der erste Formel-1-Weltmeister wird 1950 Giuseppe Farina. Der Alfa-Romeo-Fahrer triumphierte knapp vor seinem Teamkonkurrenten Juan Manuel Fangio. Auf dem Foto ist der Italiener beim ersten jemals gefahrenen Grand-Prix am 13. Mai 1950 in Silverstone, Großbritannien, zu sehen. In der Saison wurden gerade einmal sieben Rennen gefahren, die in die Wertung zählen konnten. Tatsächlich gezählt wurden, dank der sogenannten Streichresultate (existent bis 1990), aber nur die besten vier Ergebnisse der Fahrer. ©

"Also werden wir einige mutige Überholmanöver sehen, einige falsch berechnet. Wir werden ein bisschen von allem sehen, da bin ich sicher", sagte der Australier, der bisher sieben Grand Prix gewann. Er glaubt, dass erfahrene Fahrer einen leichten Vorteil haben werden: "Die Rookies, die Jungs im ersten und zweiten Jahr, werden es ein bisschen mehr spüren."



Hamilton über Rennen ohne Zuschauer: "Besser als nichts"

Weltmeister Lewis Hamilton sehnt sich derweil nach der Rennstrecke und könnte für eine Rückkehr ins Auto mit Geisterrennen leben. "Ich weiß nicht, wie spannend es für die Leute am Fernsehen sein wird, aber es ist besser als nichts", sagte der 35-Jährige in einem Video-Interview, das sein Mercedes-Team am Samstag verbreitete. "Rennfahren ist Rennfahren", meinte Hamilton und beteuerte: "Ich vermisse es wirklich."