29. November 2020 / 22:15 Uhr

Verunfallter Romain Grosjean meldet sich aus Krankenhaus zu Wort: "Es geht mir gut, irgendwie"

Verunfallter Romain Grosjean meldet sich aus Krankenhaus zu Wort: "Es geht mir gut, irgendwie"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Romain Grosjean hat sich nach seinem schweren Unfall zu Wort gemeldet.
Romain Grosjean hat sich nach seinem schweren Unfall zu Wort gemeldet. © imago images/ZUMA Wire/Screenshot Instagram
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Entwarnung bei Romain Grosjean: Der am Sonntagabend beim Großen Preis von Bahrain schwer verunfallte Formel-1-Pilot hat sich mit einer Videobotschaft aus dem Krankenhaus zu Wort gemeldet. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. Gebrochen sei nichts.

Der Renntag des Formel-1-Piloten Romain Grosjean endet im Krankenhaus: Der Haas-Pilot wird nach seinem Feuer-Unfall in Bahrain zur Beobachtung über Nacht im Krankenhaus bleiben. Sein Teamchef Günter Steiner sagte dem TV-Sender Sky am Sonntagabend, dass Grosjean nach einem gemeinsamen Telefonat bei klarem Verstand sei. Der Franzose fühle sich soweit gut, „es scheint, dass nichts gebrochen ist“. Wegen Verbrennungen seien aber beide Handrücken des 34-Jährigen bandagiert. Am Montag werde man mehr sagen können, wenn die Verbände abgenommen würden.

Grosjean schickte mit dick bandagierten Händen aus dem Krankenbett noch in der Nacht Grüße und bedankte sich bei allen, die sich Sorgen um ihn gemacht haben: "Hallo zusammen. Ich wollte nur sagen: Es geht mir gut, irgendwie. Danke für die ganzen Nachrichten", so der Franzose. "Ich war vor einigen Jahren nicht für den Halo, aber es ist die großartigste Sache in der Formel 1", sagte er weiter. Halo ist der ringförmige Titan-Bügel, der im Cockpit über den Kopf des Fahrers gespannt ist. Bereits Formel-1-Sportchef Ross Brawn, der am Abend angekündigt hatte, den Unfall genau aufzuarbeiten, äußerte sich ähnlich: "Der Halo hat ihm heute das Leben gerettet", ist sich Brawn sicher.

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Grosjean-Comeback schon nächste Woche?

Über den Plan, eventuell einen Ersatzfahrer beim nächsten Grand Prix in Sakhir am kommenden Sonntag einzusetzen, wollte Steiner nicht konkret reden. Das wichtigste sei, dass es Grosjean gut gehe. Plan B sei es, den Franzosen wieder zurückzuhaben, wenn er in Ordnung sei. "So, wie ich ihn kenne, will er wieder mitmischen", meinte Steiner, der aber zur Vorsicht mahnte. Der Pilot habe schließlich noch nicht seine Verbrennungen gesehen.

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Grosjean war kurz nach dem Start in Kurve drei mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanke gekracht. Dabei brach sein Wagen entzwei. Der Fahrer konnte sich aus dem in Flammen aufgegangenen Wrack selber befreien.