06. August 2020 / 19:23 Uhr

Ferrari-Star Sebastian Vettel spricht über möglichen Mercedes-Wechsel: "Sehe ich nicht als Option"

Ferrari-Star Sebastian Vettel spricht über möglichen Mercedes-Wechsel: "Sehe ich nicht als Option"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ferrari-Pilot Sebastian Vettel glaubt nicht daran, dass für ihn 2021 ein Cockpit beim Weltmeister-Team Mercedes frei wird.
Ferrari-Pilot Sebastian Vettel glaubt nicht daran, dass für ihn 2021 ein Cockpit beim Weltmeister-Team Mercedes frei wird. © Sutton/Hoch Zwei/Pool/Associated Press/Imago Images
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Ferrari-Pilot Sebastian Vettel glaubt nicht an eine Chance auf ein Cockpit für 2021 im Weltmeister-Team Mercedes. Er sehe dies nicht als Option, sagte der vierfache Formel-1-Weltmeister. Der Grund: Die Situation von Lewis Hamilton.

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Sebastian Vettel macht sich keine Illusionen über ein mögliches Mercedes-Cockpit für die kommende Formel-1-Saison. Weltmeister Lewis Hamilton hat noch keinen Vertrag bei den Silberpfeilen für 2021. „Ich denke nicht, ich denke, er will weitermachen“, sagte Vettel am Donnerstag auf die Frage, ob er vor dem Hintergrund der noch ungeklärten Zukunft des Briten Mercedes als Option für nächstes Jahr ansehe. „Ich wäre überrascht, wenn er nicht weitermachen würde. Ich denke nicht, dass es da Eile gibt. Wenn er bleibt, bleibt er bei Mercedes“, befand Ferrari-Pilot Vettel. „Wenn nicht, hört er auf. Ich sehe das aber nicht als Option.

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Vettel muss Ferrari zum Jahresende verlassen. Mercedes hat am Donnerstag den Vertrag mit Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas für 2021 verlängert. Die Silberpfeile wollen aber auch mit dem britischen Weltmeister weitermachen. Vettel wird mit Racing Point, dem künftigen Aston-Martin-Werksteam, in Verbindung gebracht. „Von meiner Seite gibt es keine Neuigkeiten und nichts zu verkünden“, sagte der 33-Jährige. „Das Wichtigste ist, dass ich mit meiner Wahl glücklich bin. Die Zeit wird es zeigen, was die Wahl ist.“ Am Sonntag setzt die Formel 1 ihre Corona-Notsaison mit dem zweiten Grand Prix im englischen Silverstone binnen einer Woche fort.

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Zuletzt hatte sich auch der frühere Ferrari-Pilot Gerhard Berger, seit 2017 Chef des Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM), im Gespräch mit dem SPORTBUZZER zur Situation von Ferrari und Vettel geäußert. Der Österreicher (10 Grand-Prix-Siege in der Formel 1) glaubt nicht daran, dass die Scuderia den derzeit großen Rückstand auf Mercedes kurzfristig aufholen kann. Auch deswegen hält Berger einen möglichen Wechsel Vettels zu Racing Point für eine "realistische Alternative". Sein Rat an den viermaligen Weltmeister, der "alles gesund überstanden" habe, sei jedoch eher, sich zurückzuziehen.