26. November 2019 / 12:46 Uhr

Formel-1-Star-Sebastian Vettel: Gedankenspiele zur Zeit nach der Karriere

Formel-1-Star-Sebastian Vettel: Gedankenspiele zur Zeit nach der Karriere

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ferrari-Pilot Sebastian Vettel beschäftigt sich bereits mit der Zeit nach seiner Karriere.
Ferrari-Pilot Sebastian Vettel beschäftigt sich bereits mit der Zeit nach seiner Karriere. © imago images/LaPresse
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Sebastian Vettel macht sich bereits Gedanken über die Zeit nach seiner Formel-1-Karriere. Allerdings plant der Ferrari-Star nach eigener Aussage nicht, in "absehbarer Zeit zurückzutreten". Auch seinen bislang fünf Jahren beim italienischen Traditionsrennstall äußerte sich Vettel.

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Sebastian Vettel sieht sich weder als Auslaufmodell, noch will er in „absehbarer Zeit“ zurücktreten. In einem Interview der Deutschen Presse-Agentur spricht der 32 Jahre alte Formel-1-Pilot aber auch über Gedanken an die Zeit nach der Rennfahrer-Karriere. „Ich finde es nicht gut, wenn man mit etwas aufhört, das so lebensbestimmend war und dann keinen Plan hat, wie es weitergehen soll. Ob der Plan auch der ist, den man umsetzt, ist eine andere Sache“, sagte der 32-Jährige, der seit 2007 in der Motorsport-Königsklasse fährt.

Nach dem Karriereende gibt es für Vettel kein Zurück

Im Moment habe er viele Ideen, „manches hat etwas mit dem Rennfahren zu tun, was ja auch naheliegt. Es wäre der leichte Weg: Hier kenne ich mich aus, das ist meine Umgebung, hier kenne ich Leute, und hier kann ich relativ schnell etwas entwickeln und bewegen.“ Es seien aber auch Dinge dabei, die gar nichts mit dem Rennfahren zu tun hätten. Für Vettel steht jetzt schon fest: „Wenn ich einmal aufhöre, dann höre ich auf und komme auch nicht mehr zurück.“

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Einen Zeitpunkt, an dem er über ein vorzeitiges Karriereende nachgedacht hat, gab es laut Vettel selbst „noch nicht konkret. Und ich habe auch nicht vor, in absehbarer Zeit zurückzutreten, mir macht das Rennfahren sehr viel Spaß“, betonte er.

Vettel will mit Ferrari endlich "ernten"

Nachdem Vettel in diesem Jahr auch im fünften Anlauf den Titel mit Ferrari nicht gewann und als WM-Fünfter nicht nur dem erneuten Weltmeister Lewis Hamilton, sondern auch seinem zehn Jahre jüngeren monegassischen Teamkollegen Charles Leclerc den Vortritt lassen musste, betonte er, dass er nicht das Gefühl habe, „dass mir fünf Jahre geraubt wurden. Im Gegenteil: Ich bin sehr dankbar und ich habe sehr viel dazugelernt in den vergangenen fünf Jahren. Wir sind als Team gereift. Ich hoffe nur, dass es nicht noch fünf Jahre dauert, bis wir ernten können.“ Am Wochenende steigt in Abu Dhabi das Saisonfinale.

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Vettels Vertrag bei der Scuderia endet nach der nächsten Saison, er war 2015 als viermaliger Weltmeister von Red Bull zu Ferrari gewechselt. Auf die Frage, wofür es bei ihm höchste Zeit werde, antwortete Vettel: „Mit Ferrari zu gewinnen.“ Zuletzt hatten die beiden Ferrari-Piloten beim Großen Preis von Brasilien für Schlagzeilen gesorgt, indem sie sich gegenseitig von der Strecke kegelten.

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