13. April 2019 / 09:09 Uhr

Formel 1: Sebastian Vettel im Qualifying auf Platz drei - Mercedes dominiert in Shanghai

Formel 1: Sebastian Vettel im Qualifying auf Platz drei - Mercedes dominiert in Shanghai

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Vettel geht beim 1000. Rennen der Formel-1-Geschichte in Shanghai vom dritten Startplatz auf die Strecke
Sebastian Vettel geht beim 1000. Rennen der Formel-1-Geschichte in Shanghai vom dritten Startplatz auf die Strecke © 2019 Getty Images
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Ferrari-Pilot Sebastian Vettel musste sich im Qualifying für den Großen Preis von China mit dem dritten Rang begnügen. Die Pole Position in Shanghai holt Valtteri Botta im Mercedes vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton.

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Sebastian Vettel hat die Pole Position für das 1000. Rennen in der Formel-1-Geschichte verpasst und sich gleich beiden Mercedes-Piloten geschlagen geben müssen. Der viermalige Champion aus Heppenheim schaffte am Samstag in der Qualifikation zum Großen Preis von China nur den dritten Platz. In einer packenden K.o.-Ausscheidung um die besten Startplätze raste WM-Spitzenreiter Valtteri Bottas auf dem Shanghai International Circuit zum ersten Mal in seiner Karriere auf Rang eins. Der Vorsprung des Finnen auf seinen hochdekorierten britischen Stallrivalen war allerdings äußerst knapp: Fünffach-Weltmeister und Titelverteidiger Lewis Hamilton fehlten nur 23 Tausendstelsekunden.

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Vettels Rückstand war mit rund drei Zehntelsekunden deutlicher. „Zu groß“, sei er, betonte der 31-Jährige. „Es war letztlich nicht genug, die Jungs zu schlagen“, sagte Vettel. Den vermeintlichen Motor-Vorteil, den Ferrari auf der Strecke mit zwei langen Geraden zu haben scheint, machte Mercedes woanders wett. „Wir haben es hinbekommen, in den Kurven Speed aufzuholen“, betonte Hamilton mit zufriedenem Lächeln.

Hamilton: „Es ist fantastisch, wie knapp es íst“

Dass er nach seinen Problemen am Freitag so eng an Bottas herankam, tat dem Briten zudem gut: „Es ist fantastisch, wie knapp es íst.“ Allerdings musste Bottas, der die erste Pole in diesem Jahr und die siebte seiner Karriere holte, einräumen: „Die Runde war nicht ganz, wie ich wollte, aber sie war okay.“ Für Mercedes ist es die 59. erste Startreihe. Dahinter sehen sie rot: Vettels Teamkollege Charles Leclerc kam auf Rang vier. Die dritte Startreihe bildet Red Bull mit Max Verstappen und Pierre Gasly. In Reihe vier stehen die beiden Renault-Piloten Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg.

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<b>Sebastian Vettel:</b> Hockenheim 1995
 - „Mein Vater verfolgte damals alle Formel-1-Rennen, selbst die, die nach europäischer Zeit in der Nacht stattfanden. Ich stand immer mit ihm auf und schaute dann zusammen mit ihm jedes Rennen. In Hockenheim 1995 saß ich aber live auf der Tribüne. Michael Schumacher fuhr im Benetton und überall gab es deutsche Flaggen und Sprechchöre. Das Motodrom war wie ein Fußballstadion. Als er auch noch gewann, war die Begeisterung grenzenlos. Danach beschloss ich, professionell Kart zu fahren.“  Zur Galerie
Sebastian Vettel: Hockenheim 1995 - „Mein Vater verfolgte damals alle Formel-1-Rennen, selbst die, die nach europäischer Zeit in der Nacht stattfanden. Ich stand immer mit ihm auf und schaute dann zusammen mit ihm jedes Rennen. In Hockenheim 1995 saß ich aber live auf der Tribüne. Michael Schumacher fuhr im Benetton und überall gab es deutsche Flaggen und Sprechchöre. Das Motodrom war wie ein Fußballstadion. Als er auch noch gewann, war die Begeisterung grenzenlos. Danach beschloss ich, professionell Kart zu fahren.“  ©
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Mit einem Vier- oder sogar Fünfkampf wurde es dann doch nichts im Qualifying, dafür waren die beiden Silberpfeile zu stark. Bottas fuhr im ersten Zeitabschnitt die schnellste Runde, Hamilton im zweiten. Die beiden Ferraris mühten sich schon da vergeblich, die schnellen Silberpfeile abzufangen. Nachdenklich schaute sich Ferrari-Teamchef Mattia Binotto am Kommandostand vor dem alles entscheidenden dritten Durchgang die Daten an.

Bottas kommt mit Kurs gut zurecht

Schon am Vortag hatte vor allem Bottas gezeigt, dass er mit seinem W10 auf dem Kurs sehr gut zurecht kommt. Hamilton indes klagte auch am Samstag noch vor dem entscheidenden Durchgang: „Ich kämpfe mit dem Wagen.“ Umso stolzer präsentierte er über Startrang zwei.

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