18. April 2018 / 14:25 Uhr

Formel-1-Star Ricciardo über nächsten Vertrag: "Nichts zu langes"

Formel-1-Star Ricciardo über nächsten Vertrag: "Nichts zu langes"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Daniel Ricciardo startet seit 2011 in der Formel 1.
Daniel Ricciardo startet seit 2011 in der Formel 1. © dpa
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Der Red-Bull-Pilot wird von Mercedes und Ferrari - will sich allerdings aus einem ganz anderen Grund nicht langfristig an seinen Rennstall binden.

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Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo will nach Ablauf seines Formel-1-Vertrags Ende dieses Jahres kein langfristiges Engagement eingehen. „Ich will nichts zu langes unterschreiben, weil ich nicht weiß, wohin sich der Sport bewegt“, sagte der Überraschungssieger des Grand Prix von China der englischen Zeitung The Times. „Idealerweise würde ich einen Zweijahresvertrag unterzeichnen. Ich denke, mit zwei Jahren kann ich mich definitiv wohlfühlen.“

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Das Reglement der Königsklasse des Motorsports läuft Ende 2020 aus. Nach Ablauf des derzeitigen Grundlagenvertrags wollen die neuen Formel-1-Besitzer von 2021 an unter anderem vereinfachte Motoren und mehr Standard-Bauteile für die Autos einführen. Damit sollen die Kosten gedrückt werden.

Wird Ricciardo Räikkönen-Nachfolger?

Ricciardo gilt als möglicher Nachfolger ab 2019 von Kimi Räikkönen bei Sebastian Vettels Ferrari-Team. Auch über Mercedes um Weltmeister Lewis Hamilton und seinen Teamkollegen Valtteri Bottas wird als potenzieller neuer Arbeitgeber spekuliert. Wenn „sie wollen, dass ich für sie fahre, dann sollten sie mich kontaktieren, aber das haben sie

nicht“, sagte der 28-jährige Australier.

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"Wenn wir gewinnen, bleibe ich bei Red Bull"

Ricciardo kam zur Saison 2014 als Teamkollege von Vettel zu Red Bull. Seitdem gewann er sechs Rennen. Red Bull ist mit Motorenpartner Renault unzufrieden. Über einen Wechsel 2019 zu Honda, das derzeit Schwesterteam Toro Rosso beliefert, wird spekuliert.

Formel 1: Alle Strecken der Saison 2018

Australien GP: In Melbourne wird über 58 Runden eine Gesamtdistanz von 307,574 Kilometern gefahren. Eine Runde ist 5,303 Kilometer lang. Beim Saison-Auftaktrennen (25. März) kommt es im Albert Park (Stop and Go-Kurs) ob der engen Streckenführung häufig zu Kollisionen. Im vergangenen Jahr triumphierte Sebastian Vettel. Das Qualifying beginnt am 24. März um 07:00 deutscher Zeit, das Rennen startet am 25. März um 07:10. Zur Galerie
Australien GP: In Melbourne wird über 58 Runden eine Gesamtdistanz von 307,574 Kilometern gefahren. Eine Runde ist 5,303 Kilometer lang. Beim Saison-Auftaktrennen (25. März) kommt es im Albert Park ("Stop and Go"-Kurs) ob der engen Streckenführung häufig zu Kollisionen. Im vergangenen Jahr triumphierte Sebastian Vettel. Das Qualifying beginnt am 24. März um 07:00 deutscher Zeit, das Rennen startet am 25. März um 07:10. ©

Ricciardo will im kommenden Jahr auf jeden Fall in einem Auto sitzen, mit dem er die WM gewinnen kann. Das sei seine „Priorität“. Er wolle „Red Bull nicht verlassen. Wenn wir dieses Jahr gewinnen, dann bleibe ich bei Red Bull. Das ist ziemlich einfach“, sagte er.