27. September 2020 / 11:22 Uhr

Formel-2-Gesamtsieg rückt näher: Mick Schumacher erneut auf Podest – Abbruch nach schwerem Crash

Formel-2-Gesamtsieg rückt näher: Mick Schumacher erneut auf Podest – Abbruch nach schwerem Crash

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mick Schumacher ist beim Sprint-Rennen im russischen Sotschi auf den dritten Platz gefahren.
Mick Schumacher ist beim Sprint-Rennen im russischen Sotschi auf den dritten Platz gefahren. © imago images/ZUMA Wire
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Einen Tag nach seinem zweiten Saison-Sieg hat Formel-2-Pilot Mick Schumacher im russischen Sotschi den nächsten Podest-Platz gefeiert und seine Führung in der Gesamtwertung ausgebaut. Überschattet wurde das Sprint-Rennen von einem schweren Crash.

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Mick Schumacher hat als Dritter im vorzeitig abgebrochenen Sprintrennen der Formel 2 in Sotschi seine Führung in der Gesamtwertung weiter ausgebaut. Bei einem schweren Unfall in der siebten Runde war die Streckenbegrenzung am Sonntag so schwer beschädigt worden, dass der 20. Saisonlauf nicht mehr fortgesetzt werden konnte. Als Sieger wurde der Chinese Guanyu Zhou gewertet, Platz zwei belegte der Russe Nikita Mazepin.

Weil das Rennen nicht beendet werden konnte, wurde nur die halbe Punktzahl vergeben. Schumacher stockte sein Konto um fünf Zähler auf 191 Punkte auf. Sein britischer Verfolger Callum Ilott bekam als Siebter nur einen Punkt und hat nun 22 Zähler Rückstand auf den Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher. Am Vortag hatte Mick Schumacher im Hauptrennen seinen zweiten Saisonsieg gefeiert.

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Vier Rennen vor Saisonende kommt der 21-Jährige dem Titelgewinn immer näher. "Ich muss einfach diese Einstellung weiter behalten", sagte der Ferrari-Juniorpilot, der auf einen Aufstieg in die Formel 1 zur nächsten Saison hoffen darf.

Ghiotto und Aitken nach Horror-Crash wohlauf

Für einen Schockmoment sorgten der Italiener Luca Ghiotto und der Brite Jack Aitken mit ihrer Kollision. Beide krachten danach heftig in die Barrieren, Ghiottos Auto fing kurz danach Feuer. Beide Piloten blieben unverletzt. "Niemand wollte, dass das Rennen so endet. Dass es allen gut geht, ist das Wichtigste", sagte Schumacher.