11. August 2019 / 21:23 Uhr

Fortuna Babelsberg scheitert vom Punkt gegen Petershagen/Eggersdorf

Fortuna Babelsberg scheitert vom Punkt gegen Petershagen/Eggersdorf

Hartmut Domagala
Märkische Allgemeine Zeitung
David Karaschewitz, Trainer von Fortuna Babelsberg, feuert sein Team an.
David Karaschewitz, Trainer von Fortuna Babelsberg, feuert sein Team an. © Benjamin Feller/Archivbild
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AOK-Landespokal: Die Stern-Kicker scheitern gegen den Brandenburgligisten aus Petershagen/Eggersdorf erst im Elfmeterschießen.

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Fortuna Babelsberg - B.-W. Petershagen/Eggersdorf 5:6 n.E. Tore: 1:0 Tim Dethloff (06.), 2:0 Armin Schmidt (11.), 2:1 Justus Kautz (18. ET), 2:2 Anton Feiler (90.+2.), Elfmeterschießen: Erik Beckmann, Justus Kautz, Marcel Quast für Fortuna, Martin Kohlmann, Anton Feiler, Tim Bolte, Maurice Ulm für Petershagen/Eggersdorf.

Das erste Pflichtspiel der neuen Saison im AOK Landespokal sollte für die Gastgeber eine Standortbestimmung nach der Vorbereitungsphase werden. Zugelost wurde der Brandenburgligist SV Blau Weiß Petershagen-Eggersdorf. Bei sehr schönem Fußballwetter lockte die Paarung (leider) nur etwas über 80 Zuschauer an. Einer der Neugierigen war der ehemalige Hertha Profi Karl Heinz Granitza (1976-1979). Fortuna-Trainer David Karaschewitz hatte nach der Urlaubszeit endlich mal wieder einen breiten Kader zur Verfügung und so die Qual der Wahl bei der Aufstellung.

Die Elf, die das Spiel begann, war hochkonzentriert und im Gegensatz zur letzten Saison wurden die ersten beiden Möglichkeiten gleich konsequent genutzt. In der 6.Minute schickte Georg Müller mit einem Sahnepass Tim Dethloff durch die Schnittstelle der Abwehr auf den Weg. Er umkurvte noch Keeper Kevin Petzer und verwandelte sicher. Weitere sechs Minuten später gab es auf der rechten Seite einen
Grundliniendurchbruch von Andreas Plaue, dessen scharfe flache Eingabe verwandelte Armin Schmidt sicher zum frühen 2:0. Eine Führung, die Sicherheit geben sollte .

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Fortuna zog sich nun etwas zurück und ließ die Gäste im Mittelfeld spielen. Dabei immer auf die Konterchance lauernd. Doch stattdessen fiel bei einem Durcheinander im Strafraum in der 19.Minute sehr glücklich der Anschlusstreffer für die Gäste. Dieser brachte sie ins Spiel zurück. Wie beim Ping Pong brachte keiner der Abwehrspieler den Ball sauber zum Nebenmann oder ins Aus. So trudelte letztendlich der Ball per Eigentor über die Linie. Statistisch gesehen war Philipp-Justus Kautz als Letzter am Ball. Danach gab es wenig erwähnenswertes, bis auf den Kopfball von Florian Gerber in der letzten Minute der ersten Halbzeit, den Björn Heck stark parieren konnte.

Wer in der zweiten Hälfte einen Sturmlauf der Gäste erwartet hatte, sah sich getäuscht. Zwei gute Möglichkeiten in der 50.Minute durch Anton Feiler und in der 60.Minute von Steven Virhus vereitelte einmal mehr Björn Heck. Und so passierte nicht viel aufregendes, die Zeit lief runter. Allerdings konnte auch Fortuna keine klaren, sauberen Konter zur Entscheidung setzen und das rächte sich in der Nachspielzeit bitter. Statt den Ball vom Tor fernzuhalten oder ihn ins Aus zu schlagen, versuchte man zu spielen. Im Strafraum war Anton Feiler zur Stelle und sorgte für den zu diesem Zeitpunkt noch überraschenden 2:2 Ausgleich. Fast im Gegenzug hatte dann Tayo Göhring noch den Siegtreffer auf dem Fuß. Alle hätten ihm dies nach der schweren Verletzung gegönnt, aber er kam einen Tick zu spät. Das Spiel ging in die Verlängerung.

In der ersten Hälfte der Verlängerung passierte nicht viel, aber in der letzten Phase des 120-Minutenspiels gab es noch Möglichkeiten für die Gastgeber die Partie zu Ihren Gunsten zu entscheiden. So verzog Tayo Göhring aus neun Metern knapp, Christopher Wittkes Kopfball ging vorbei und die letzte Ecke von Tim Wolter wurde fast direkt verwandelt. Sie landete an der Latte.

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Im entscheidenden Elfmeterschießen, dass Fortuna begann, verwandelten die ersten drei Schützen beider Teams ganz sicher. Danach begann das Dilemma: Die folgenden zwei Schützen beider Seiten scheiterten, so das auch hier die Verlängerung notwendig wurde. Während Gästekeeper Kevin Petzer den dritten Elfmeter in Folge halten konnte, nutzte Maurice Ulm die Chance zum Weiterkommen
für den Brandenburgligisten.

Unterm Strich bleibt, wie im Vorjahr, eine respektable Leistung mit dem Ausscheiden vom Punkt. Jetzt heißt es die Woche zu nutzen und sich auf den Punktspielstart gegen den starken Ortsnachbarn FSV Babelsberg 74 vorzubereiten. Das letzte Heimspiel der alten Saison vor acht Wochen wurde ebenfalls kurz vor Abpfiff der Partie verloren, nun gilt es einfach alles besser zu machen! Anstoß ist wieder um
15.00 Uhr.

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