12. November 2019 / 11:18 Uhr

Fortuna Bösdorf enttäuscht bei der Niederlage gegen Lindholm nicht

Fortuna Bösdorf enttäuscht bei der Niederlage gegen Lindholm nicht

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Die Russeerin Laura Bahr zieht an der Klausdorfer Torfrau Katrin Fehlau vorbei und erzielt einen ihrer drei Treffer.
Die Russeerin Laura Bahr zieht an der Klausdorfer Torfrau Katrin Fehlau vorbei und erzielt einen ihrer drei Treffer. © Swantje Stieh
Anzeige

Nichts zu holen gab es für die beiden Plöner Vertreter in der Frauen-Fußball-Oberliga. Während der SV Fortuna Bösdorf daheim Frisia Risum-Lindholm mit 2:4 unterlag, bezog der TSV Klausdorf beim 0:6 gegen den TSV Russee mächtig Prügel.

Anzeige

SV Fortuna Bösdorf – Frisia Risum-Lindholm 2:4

Bösdorf ging zwar früh in Führung, als Lina Beuck auf feinen Pass von Pia Trostmann zum 1:0 einschob (10.). Doch gegen die Tempoläufe mit Ball von Kristina Wolf und Lisa Rose fand Fortuna kein Mittel. Rose erzielte zwei Treffer (1:1, 18.; 2:4, 90.), Wolf einen (2:3, 41.). Zudem vergaben die sprintstarken Gäste weitere gute Torchancen (68., 73., 76.). „Gerade in den Laufduellen hatten wir das Nachsehen. Die die höhere Grundschnelligkeit von Lindholm hat den Ausschlag gegeben“, erklärte Bösdorfs Obmann Stephan Mohr, dessen Team spielerisch und kämpferisch nicht enttäuschte. Bösdorf gelang nach dem 1:2 noch der Ausgleich durch Lina Beuck (31.), kam aber danach zu keiner klaren Chance mehr. Eine Entdeckung auf Bösdorfer Seite war Rosalie Jaus. Die 16-Jährige hat einen erheblichen Leistungssprung vollzogen und gefiel als Passgeberin mit einer guten Spielübersicht.

Bösdorf: Matysiak – Weiß, Nueser (46. Körfer), Mietschke (73. Jürgens), Kwaschny, L. Lange, Trostmann, J. Lange, Jaus, Beuck, Laigre (6. Lahi).

Schiedsrichter: Hahn (TSV Lensahn) – Tore: 1:0 Beuck (10.), 1:1 Rose (18.), 1:2 Tobiesen (26.), 2:2 Beuck (31.), 2:3 Wolf (41.), 2:4 Rose (90.).

TSV Russee – TSV Klausdorf 6:0

Von der spielerischen Leichtigkeit scheint beim Vizemeister des Vorjahres nichts mehr übrig zu sein. Der TSV Klausdorf erlebte in Russee ein Debakel. TSV-Trainer Maik Lietzau war nicht zu sprechen und lediglich zu einem Statement per sms bereit: „Zu heute gibt es nichts zu sagen. Das Ergebnis spricht für sich. Am Ende war es ein gebrauchter Tag für uns“.

Die Top-Amateurtore vom Wochenende 9./10. November 2019
Mehr Fußball aus der Region

"Holsteins Eleven" - Die größten Transfer-Flops

Beim SV Werder kam Sören Seidel zu sechs Bundesliga-Einsätzen. 2002 wechselte er vom Zweitligisten MSV Duisburg in die Regionalliga zu Holstein Kiel. Für die Störche erzielte er in 24 Partien für die erste Mannschaft lediglich einen Treffer. Zur Galerie
Beim SV Werder kam Sören Seidel zu sechs Bundesliga-Einsätzen. 2002 wechselte er vom Zweitligisten MSV Duisburg in die Regionalliga zu Holstein Kiel. Für die Störche erzielte er in 24 Partien für die erste Mannschaft lediglich einen Treffer. ©

Klausdorf: Fehlau – Gabriel, Wensien, Ewering, Pürwitz (46. Fuhrmann), T. Hild, Timmermann, Weigel, Schröder, A. Hild (46. Rose), Ehrk.

Schiedsrichter: Stuhr (Holstein Kiel) – Tore: 1:0 Schmidt (20.), 2:0, 3:0 Bahr (27., 48.), 4:0 Köper (76.), 5:0 Saine (81.), 6:0 Bahr (82.).