16. August 2020 / 16:34 Uhr

Fortuna-Coach David Karaschewitz: "Wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen"

Fortuna-Coach David Karaschewitz: "Wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen"

Rainer Goldbach
Märkische Allgemeine Zeitung
Oliver Seidel (l. 74), Georg Müller (r. Fortuna), Fortuna Babelsberg - FSV Babelsberg 74, Landesliga Nord, 1. Spieltag, Saison 19/20, Potsdam, Foto: Benjamin Feller
Georg Müller (r.) erzielte den 1:3-Zwischenstand. © Benjamin Feller/Archivbild
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AOK-Landespokal: Fortuna Torwart Erik Firchau musste sein Team bis zur Erlösung lange im Spiel halten.

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SC Victoria 1914 Templin – Fortuna Babelsberg 2:4 (1:1). Tore: 0:1 Dennis Weber (7.), 1:1 Alex Lapot (21.), 1:2 Enis Wendland (55.), 1:3 Georg Müller (64.), 2:3 Markus Schauseil (87.), 2:4 Markus Goede (89.).

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Die Fortunen kamen bei hochsommerlichen Temperaturen im Stadion der Freundschaft zunächst besser ins Spiel. Noch vor dem 0:1, dass Dennis Weber nach Vorarbeit von Julien Fitzlaff erzielte, der Torschütze setzte sich im direkten Zweikampf gegen seinen Gegenspieler durch, klatschte eine Flanke an die Latte des Tores der Gastgeber. Nach ca. 15 Minuten verloren die Gäste die Spielkontrolle und kassierten in der 21. Minute durch Alex Lapot verdient den Ausgleich. So ging es mit einem Remis nach zuletzt schwachen 30 Minuten der höherklassigen Babelsberger vor 150 Zuschauern in die Kabinen.

Max Schmidt und Georg Müller machen den Sack zu

In der 55. Minute belohnte sich Enis Wendland, für den verletzten Max Schmidt noch in der ersten Halbzeit eingewechselt, für seine gute Vorstellung und schoss die Fortunen erneut in Front. Neun Minuten später erhöhte Georg Müller auf 1:3. Die Gastgeber, Finalist des oberen Lübzer Kreispokals, steckten jedoch nicht auf und das Karaschewitz-Team musste sich bei Erik Firchau bedanken, der seine Mannschaft mehrfach vor dem nächsten Gegentreffer bewahrte.

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In der 87. Minute wurde es noch einmal spannend. Markus Schauseil traf zum 2:3. Zwei Minuten später entschied Markus Goede endgültig das Spiel. David Karaschewitz: „Wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Der Sieg war nicht unverdient. Nach einem guten Start ließen wir stark nach, fanden aber in der 2. Halbzeit gegen nie aufsteckende Templiner wieder besser ins Spiel.“

Fortuna Babelsberg: Firchau – Plaue, Goede, Wittke, Gaida – Neuschäfer-Rube – Fitzlaff, Seidel (46. Salpeter), M. Schmidt (32. Wendland), Weber – Müller (67. A. Schmidt