03. November 2019 / 17:22 Uhr

2:0 im Derby: Fortuna Düsseldorf schießt 1. FC Köln tiefer in die Krise - Trainer Achim Beierlorzer unter Druck

2:0 im Derby: Fortuna Düsseldorf schießt 1. FC Köln tiefer in die Krise - Trainer Achim Beierlorzer unter Druck

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Rouwen Hennings besorgte die Düsseldorfer Führung im Derby gegen die Kölner Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer. 
Rouwen Hennings besorgte die Düsseldorfer Führung im Derby gegen die Kölner Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer.  © imago images/Revierfoto
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Fortuna Düsseldorf hat sich durch einen 2:0-Sieg im rheinischen Derby gegen den 1. FC Köln etwas Luft im Tabellenkeller verschafft - für die kriselnden Kölner um ihren in der Kritik stehenden Trainer Achim Beierlorzer bedeutet die Niederlage den nächsten Tiefschlag.

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Fortuna Düsseldorf hat das Bundesliga-Derby gegen den 1. FC Köln am Sonntag vor 51 155 Zuschauern in der ausverkauften Düsseldorfer Arena mit 2:0 für sich entscheiden können und die Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer weiter in die Krise geschossen. Die Kölner rutschten durch die Niederlage zwischenzeitlich auf den vorletzten Tabellenplatz ab, der FC Augsburg auf Platz 16 traf am Abend noch auf den FC Schalke. Die Fortuna rückte vor auf Platz 13. Der Druck auf den ohnehin in der Kritik stehenden Beierlorzer wird nach dem Pokalaus unter der Woche gegen Regionalligist 1. FC Saarbrücken nun noch mal größer.

Der FC-Coach baute seine Startelf mal wieder um. Von den sechs Spielern, die für das Pokalspiel in Saarbrücken ins Team gekommen waren, rotierten zum ersten rheinischen Erstliga-Derby in Düsseldorf seit 1997 fünf Akteure wieder heraus. Im Team bleibt lediglich Dominick Drexler, der den verletzten Florian Kainz ersetzte. Schon nach sechs Minuten musste der FC-Coach den nächsten Wechsel vollziehen.

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Der 18 Jahre alte Noah Katterbach, der im fünften Pflichtspiel in Folge in der Startelf gestanden hatte, musste mit einer Oberschenkelverletzung vom Feld. Für ihn kam Marco Höger, Nationalspieler Jonas Hector wechselte vom defensiven Mittelfeld auf seine angestammte Position links hinten. Das Spiel entwickelte von Anfang an einen Derby-Charakter, es waren Intensität, Willen und jede Menge Zweikämpfe drin, spielerisch blieb das Niveau aber überschaubar.

Hennings jagt eigenen Rekord

Köln Torjäger Simon Terrode ließ die erste gute Chance (11.) liegen, als er nach einer Flanke von Jonas Hector den Ball am linken Pfosten vorbei köpfte. Sein Düsseldorfer Pendant Rouwen Hennings traf per Kopf den rechten Außenpfosten (25.). 13 Minuten später durfte er es besser machen, vom Elfmeterpunkt. Kölns Verteidiger Rafael Czichos hatte sich im Zweikampf mit Alfredo Morales zu ungestüm angestellt, Schiedsrichter Sven Jablonski entschied auf Foul. Hennings versenkte, und jagt damit seine eigene Bundesliga-Bestmarke.

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Befreiungsschlag leitet Treffer zum 2:0 ein

Nachdem es der Stürmer von Fortuna Düsseldorf in der vergangenen Saison auf sieben Treffer in 29 Partien gebracht hatte, schraubte der 32-Jährige sein Konto in dieser Spielzeit schon im zehnten Einsatz auf sechs Tore. Die Kölner liefen in der 2. Halbzeit an, kamen zu Chancen durch einen Kopfball von Louis Schaub (59.), zudem scheiterte Terodde an Fortuna-Keeper Zack Steffen (60.).

Doch ließ der FC sich schülerhaft auskontern. Nach einem eigenen Angriff brachte ein Befreiungsschlag aus dem Düsseldorfer Strafraum von Kaan Ayhan das 2:0 auf den Weg, Erik Thommy erlief den Ball, schüttelte Kölns Kingsley Schindler ab, und schoss den Ball ins Tor (61.). Damit war die Partie so gut wie entschieden. Düsseldorf hätte sogar noch erhöhen können, Hennings Schuss aus kurzer Distanz (83.) rauschte nur knapp am Pfosten vorbei.

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