29. September 2019 / 17:24 Uhr

SC Freiburg neuer Bundesliga-Dritter: Waldschmidt schießt Streich-Team gegen Düsseldorf an BVB vorbei

SC Freiburg neuer Bundesliga-Dritter: Waldschmidt schießt Streich-Team gegen Düsseldorf an BVB vorbei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Luca Waldschmidt hat den SC Freiburg bei Fortuna Düsseldorf auf Platz drei der Bundesliga-Tabelle geschossen.
Luca Waldschmidt hat den SC Freiburg bei Fortuna Düsseldorf auf Platz drei der Bundesliga-Tabelle geschossen. © 2019 Getty Images
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Der SC Freiburg hat mit einem 2:1-Sieg im Auswärtsspiel gegen Fortuna Düsseldorf Top-Teams wie Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen überholt – und springt auf Tabellenplatz drei. Luca Waldschmidt schießt das Überraschungsteam in Reichweite von Tabellenführer FC Bayern.

Sie haben unter anderem Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen überholt – und sind damit nach dem sechsten Spieltag neben RB Leipzig (Platz zwei) mit einem Punkt Rückstand einer der ersten Jäger des neuen Tabellenführers FC Bayern: Mit einem 2:1 (1:1)-Auswärtssieg bei Fortuna Düsseldorf springt der SC Freiburg nach dem sechsten Spieltag auf Platz drei der Bundesliga – und ist damit eines der Überraschungsteams dieser Saison.

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Luca Waldschmidt, der zuletzt erstmals für das DFB-Team nominiert wurde, schoss in der 81. Minute den Siegtreffer für das Team von Trainer Christian Streich. Damit drehte der SCF das Spiel komplett: Kurz vor der Halbzeitpause köpfte Düsseldorfs Stürmer Rouwen Hennings (42.) die Hausherren noch in Führung – Jonathan Schmid (45.) glich aber postwendend aus. Lucas Höler vergab vor dem Waldschmidt-Treffer zudem einen Foulelfmeter für die Gäste (64.).

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Fortuna Düsseldorf aktuell schlechter als in der Vorsaison

Die stark in die Saison gestarteten Freiburger profitierten damit von den Patzern der Titelkandidaten RB Leipzig (1:3 gegen Schalke) und Borussia Dortmund (2:2 gegen Bremen) am Samstag. 13 Punkte hat der Sportclub nun auf dem Konto. Die Fortuna ist mit vier Punkten aus sechs Spielen einen Zähler schlechter als zum selben Zeitpunkt der Vorsaison.

Zuvor hatten die Breisgauer noch nicht gegen die Fortuna in der Bundesliga gewinnen können. Auch am Sonntag tat sich das Streich-Team von Beginn an wieder schwer. Die Fortuna spielte engagiert und mutig nach vorne und war vor der Pause spielbestimmend. Richtig gefährlich wurde das Team von Trainer Friedhelm Funkel, der am kommenden Freitag bei Hertha BSC sein 500. Spiel als Bundesliga-Trainer absolviert, aber nicht. Turbulent wurde es erst in der Schlussphase der ersten Hälfte.

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Kuriose Schlussphase der ersten Halbzeit

Hennings nutzte nach einer Ecke einen Patzer von SC-Keeper Alexander Schwolow zu seinem dritten Saisontor. Den Rückschlag konterten die Gäste prompt. Eine scharfe Hereingabe von Freiburgs Kapitän Christian Günter drückte Schmid nur drei Minuten später über die Linie.

Auch nach der Pause blieb Fortuna druckvoller und bemühter. Erik Thommy vergab die beste Möglichkeit per Kopf (49.). Diese Chance war eine der wenigen herausgespielten Möglichkeiten. Viele halbwegs gefährliche Aktionen auf beiden Seiten resultierten eher aus Zufällen. Die beiden dienstältesten Bundesliga-Trainer sahen weiter eine äußerst mäßige Partie, die beinahe durch einen Videobeweis entschieden worden wäre.

Freiburg-Siegtreffer fällt aus dem Nichts

Fortunas Torschütze Hennings hatte Gegenspieler Nicolas Höfler wohl an der Schulter im Strafraum heruntergerissen. Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin wurde darüber erst nachträglich informiert. Den fälligen Strafstoß schoss Lucas Höler indes schwach und schob Fortuna-Keeper Zack Steffen den Ball in die Arme.

Dadurch bekam Fortuna noch einmal Oberwasser und machte noch mehr Druck. Die große Möglichkeit zum Sieg vergab Kenan Karaman erst gegen Schwolow, den Abpraller setzte er dann über das Gehäuse (73.). Von Freiburg kam nicht mehr viel. Auch die erst spät eingewechselten Luca Waldschmidt und Vincenzo Grifo brachten kaum noch Impulse. Das glückliche Siegtor fiel wie aus dem Nichts.

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