27. Juni 2020 / 18:52 Uhr

Nach Abstieg: Düsseldorf-Trainer Rösler kündigt Umbruch an und spricht über eigene Zukunft

Nach Abstieg: Düsseldorf-Trainer Rösler kündigt Umbruch an und spricht über eigene Zukunft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fortuna Düsseldorf ist zum sechsten Mal aus der Bundesliga abgestiegen. Trainer Uwe Rösler kündigte nach der Niederlage gegen Union Berlin einen Umbruch an.
Fortuna Düsseldorf ist zum sechsten Mal aus der Bundesliga abgestiegen. Trainer Uwe Rösler kündigte nach der Niederlage gegen Union Berlin einen Umbruch an. © Getty
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Fortuna Düsseldorf ist zum sechsten Mal aus der Bundesliga abgestiegen. Uwe Rösler will trotz des Absturzes als Trainer weitermachen. Er kündigte drastische Veränderungen im Kader der Fortuna an.

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Fortuna Düsseldorf ist nicht mehr Mitglied der Bundesliga. Die Rheinländer sind nach der 0:3-Niederlage beim 1. FC Union Berlin und dem 6:1-Sieg von Werder Bremen gegen den 1. FC Köln als fixer Absteiger fest. Trotz guter Ausgangslage verpasste die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler die Relegation und muss nun einen Neuanfang in der 2. Liga starten. Rösler, der nach dem Spiel in Berlin "eine unheimliche Leere" fühlte, schloss einen Rücktritt aus.

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"Ich habe noch ein Jahr Vertrag. Ich freue mich auf die Aufgabe, es wiedergutmachen zu können. Wir müssen eine neue Mannschaft aufbauen", sagte der 51-Jährige im Anschluss an die Niederlage bei Sky. "Ich freue mich auf diese Arbeit." Der Trainer kündigte drastische Veränderungen im Kader an. "Es wird einen Umbruch geben", erklärte er. Rösler war im Januar als Nachfolger von Friedhelm Funkel installiert worden und hatte für einen spielerischen Aufschwung gesorgt - auch wenn die Fortunen unter seiner Leitung etliche unglückliche Ergebnisse einfuhren.

Die Planung müsse "jetzt beginnen", so Rösler. "Ein paar Tage Abstand brauchen wir alle, aber wir wissen jetzt, wo wir sind." Der Abstieg tue ihm "leid für die Fans. Wir haben gekämpft und gekämpft und gekämpft, waren immer am Limit. Wir haben uns aber ab und zu nicht belohnt." Ergebnisse wie die 0:1-Niederlage gegen den BVB trotz klarer Überlegenheit und zwei Pfostentreffern oder das 0:0 gegen Paderborn trotz vier Aluminium-Versuchen flogen den Düsseldorfern letztlich um die Ohren.

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Deshalb erklärte Verteidiger Kaan Ayhan auch: "Wir haben es in den letzten Wochen und Monaten liegen gelassen." Er fühle "eine große Leere im Kopf und im Körper", gestand der Ex-Schalker. Es bringe wenig, jetzt zu betonen, dass der Abstieg unverdient sei. Ähnlich äußerte sich sein Teamkollege Adam Bodzek. "Gefühlt haben wir es nicht verdient", erklärte der Mittelfeldspieler. "Es tut mir leid für den Verein und die Mitarbeiter.