28. Oktober 2019 / 17:29 Uhr

Franck Ribéry meldet sich nach Ausraster gegen Linienrichter zu Wort: "Ich war unruhig und enttäuscht"

Franck Ribéry meldet sich nach Ausraster gegen Linienrichter zu Wort: "Ich war unruhig und enttäuscht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Franck Ribery hat sich beim Spiel des AC Florenz gegen Lazio Rom einen Ausraster gegen einen Linienrichter geleistet und Rot gesehen.
Franck Ribery hat sich beim Spiel des AC Florenz gegen Lazio Rom einen Ausraster gegen einen Linienrichter geleistet und Rot gesehen. © imago images/AFLOSPORT/Twitter
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Franck Ribéry hat sich nach seiner Roten Karte und dem Schubser gegen einen Linienrichter auf Twitter geäußert und sich reumütig gezeigt. Der Ex-Bayern-Profi von der AC Florenz war nach der Niederlage gegen Lazio Rom ausgerastet.

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Franck Ribéry hat sich in der Serie A einen heftigen Ausraster geleistet. Der Ex-Profi des FC Bayern München schubste nach dem emotionalen Spiel seines AC Florenz gegen Lazio Rom (1:2) am Sonntagabend einen Linienrichter und erhielt als Bestrafung nach Schlusspfiff die Rote Karte. Am Montag zeigte er sich reumütig, erklärte sein Verhalten und schickte via Twitter eine längere Botschaft an die Fans der Fiorentina.

"Es tut mir sehr leid, was letzte Nacht passiert ist", schrieb Ribéry auf Italienisch. "Ich entschuldige mich bei meinen Teamkollegen, dem Trainer und den Fans. Auch an Linienrichter Passeri, 'Opfer' des 36-jährigen Ex-Münchners, hatte Ribéry einige Worte. "Ich entschuldige mich auch bei Herrn Passeri, weil ich am Ende des Spiels sehr nervös und enttäuscht war. Ich hoffe, er kann verstehen, wie meine Stimmung war."

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Franck Ribéry sah beim FC Bayern nie die Rote Karte

Ribéry, der den FC Bayern am Ende der vergangenen Saison nach zwölf Jahren verlassen hatte und nach Italien gewechselt war, sah in seiner Zeit in München nie eine glatte Rote Karte - auch wenn er in der Bundesliga für sein oft hitziges Gemüt berühmt war. Oft behaupteten Gegner, dass der Franzose nach vermeintlichen Tätlichkeiten zu milde wegkam - etwa, als er dem Dortmunder Gonzalo Castro im DFB-Pokal-Finale 2016 ins Gesicht fasste. In der Serie A hat es nun gerade einmal neun Spiele gedauert, bis Ribéry gesperrt wurde.

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Der Ex-FCB-Star versuchte mit einem halben Tag Abstand, seinen hitzigen Angriff auf den Schiedsrichter-Assistenten über die sozialen Medien zu erklären. Ribéry war beim Shakehands im Mittelkreis unwirsch auf Passeri zugegangen und hatte den italienischen Referee heftig in die Seite gestoßen. Schiedsrichter Marco Guida gab ihm sofort Rot.

Ribéry erklärt Ausraster: "Will meinen Mitspielern zur Seite stehen"

Der langjährige Münchner machte sein Temperament für die Szene verantwortlich. "Ich will auf dem Feld immer meinen Mitspielern zur Seite stehen, weil ich für diese Stadt und den Verein nach Florenz gekommen bin", sagte Ribéry, der zuvor eine starke Vorstellung gezeigt hatte und gegen Lazio den zwischenzeitlichen Ausgleich vorbereitet. In einem hitzigen Spiel war kurz vor dem Ende der Siegtreffer für Lazio durch den Ex-Dortmunder Ciro Immobile gefallen, unmittelbar vor dem Abpfiff wurde Fiorentina-Profi Luca Ranieri wegen eines Handspiels vom Platz gestellt. Ribéry platzte der Kragen.

Er erwarte, dass Florenz für "die großartige Arbeit, die dieser Verein geleistet hat und die wir jeden Tag zusammen machen", mehr Aufmerksamkeit und Erfolge erfahre, schloss Ribéry. Der erfolgsverwöhnte Linksaußen hatte in seiner Zeit in München insgesamt neun Deutsche Meistertitel gewonnen und war sechs Mal Pokalsieger.

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