14. Februar 2019 / 00:36 Uhr

FC Bayern: Ribéry verteidigt seine Goldsteak-Affäre - "Privat mache ich, was ich will"

FC Bayern: Ribéry verteidigt seine Goldsteak-Affäre - "Privat mache ich, was ich will"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Franck Ribéry hat sich in einem Interview mit der L'Equipe zu Wort gemeldet.
Franck Ribéry hat sich in einem Interview mit der "L'Equipe" zu Wort gemeldet. © Getty
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Bleibt Franck Ribéry beim FC Bayern München? In einem "L'Équipe"-Interview spricht der 35-Jährige über seine Zeit beim FCB, lobt den Klub - und äußert sich auch über die Goldsteak-Affäre, die seine Zeit beim Rekordmeister zuletzt überschattete.

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Franck Ribéry lässt die Affäre um das Goldsteak keine Ruhe. Der Franzose sorgte in der Winterpause für einen Skandal, als er sich im Restaurant "Nusr-Et" im FCB-Trainingslager in Katar ein mit Blattgold überzogenes Ribeye-Steak im Wert von 1200 Euro anrichten ließ. Die Reaktionen: Verheerend. Noch schlimmer: Die Schimpfitirade, zu der Ribéry sich im Anschluss in den sozialen Medien hinreißen ließ. "Beginnen wir mit den Neidern, die durch ein geplatztes Kondom entstanden sein müssen: F** Eure Mütter, Eure Großmütter und Euren gesamten Stammbaum", schrieb der 35-Jährige.

Anderthalb Monate später meldet Ribéry sich in einem großen Interview mit der L'Equipe zu Wort. Zuvor war er vom FCB zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Ribéry verteidigt sich vehement. "In meinem Privatleben mache ich, was ich will." Den Leuten in den Medien und den sozialen Netzwerken könne es egal sein, was er esse.

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Er sei von "Nusr-Et"-Chef Nusret Gökce (besser bekannt als Internet-Phänomen Salt-Bae) eingeladen und bedient worden. Ribéry: "Viele andere Spieler gehen auch bei ihm essen, genau wie ich. Darüber wird aber nie gesprochen. Aber von mir gibt es Videos!"

Franck Ribéry: Der FC Bayern "nahm mich so, wie ich bin"

Ribéry sprach auch über seine zwölf Jahre (und seine Zukunft) beim FC Bayern. Der Vertrag des Franzosen läuft am Ende der Saison aus. "Ich habe ein Drittel meines Lebens in München verbracht, zwei Drittel meines Berufslebens", sagte Ribéry. Der FC Bayern "bedeute ihm etwas, es ist sehr stark", der Klub sei eine Familie für ihn. Ribéry: "Bayern nahm mich, so wie ich bin." Er sei "ein Gewinner, der weiß, woher er kommt."

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Ob er bei den Bayern bleibt, ließ Ribéry noch offen. Er werde den Klub "niemals betrügen", betonte der 35-Jährige. "Wir werden sehen, wie die nächsten Wochen laufen. Ich setze mich in den nächsten Wochen mit den Bossen und meinem Berater Alain (Migliaccio, d. Red.) zusammen. Ich werde bei den Bayern weitermachen, wenn ich ihnen weiterhin alles geben kann."

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