13. November 2018 / 15:42 Uhr

Franck Ribéry: FC-Bayern-Star kassiert nach Eklat Wirkungstreffer im Training

Franck Ribéry: FC-Bayern-Star kassiert nach Eklat Wirkungstreffer im Training

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Franck Ribery musste sich im Dienstagstraining der Bayern behandeln lassen.
Franck Ribery musste sich im Dienstagstraining der Bayern behandeln lassen. © imago/Lackovic
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Im ersten Training nach der Niederlage gegen den BVB war Franck Ribéry trotz krasser Negativschlagzeilen hochmotiviert - und musste nach einem Zweikampf mit einem Jugendspieler auch einstecken.

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Franck Ribéry kann auch einstecken: Beim ersten Training des FC Bayern München nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund (2:3) war der umstrittene Franzose gleich wieder mittendrin. Der 35-Jährige, der aktuell wegen seiner kolportierten Ohrfeigen gegen den TV-Experten Patrick Guillou massiv in der Kritik steht, bekam nach einem Zweikampf mit dem 19-jährigen Jugendspieler Kilian Senkbeil die Hand des Ex-Leipzigers genau ins Gesicht.

Der Linksaußen muss daraufhin eine Behandlungspause über sich ergehen lassen. In Abwesenheit der Nationalspieler greift Physiotherapeut Florian Brandner ein, kümmert sich um Ribéry, der nach kurzem Verschnaufen und einer Wasserdusche aus der Trinkflasche schnell weitermachen kann. Entwarnung bei Ribéry, der auch im kleinen Kreis (u,a. der nicht für die Nationalmannschaft nominierte Jerome Boateng war dabei) topmotiviert war und sich von den Negativschlagzeilen unbeeindruckt zeigt. Das Training beendete er dennoch angeschlagen - mit Problemen am linken Oberschenkel.

Ex-Star des FC Bayern: Die Skandal-Akte Franck Ribéry

Franck Ribéry gilt als hochbegabter Fußballer - eckt mit seiner Art abseits des Platzes jedoch auch immer wieder an. Der <b>SPORT</b>BUZZER hat die brisantesten Momente seiner Karriere zusammengefasst. Zur Galerie
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Ob Ribéry für den Streit mit Guillou bestraft wird, ist noch unklar

Nach Informationen der Bild hat Bayerns Präsident Uli Hoeneß die Causa Ribéry nun zur Chefsache erklärt. Der Franzose hatte am Wochenende gleich doppelt Schlagzeilen gemacht - zunächst hatte seine Ehefrau Wahiba auf Instagram gegen Schiedsrichter Manuel Gräfe gemeckert, dann leistete er sich den Ausrutscher gegen Guillou.

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Hoeneß hat nun zu einem klärenden Gespräch geladen - mit dabei sind, neben dem 66-jährigen Bayern-Chef auch Sportdirektor Hasan Salihamidzic, Ribéry und Guillou, die sich seit Jahren kennen. Ob Ribéry für den pikanten Vorfall nach der sportlich bitteren Pleite gegen den Tabellenführer mit einer Geldstrafe belegt wird, ist noch ungewiss.


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