01. Juni 2019 / 09:19 Uhr

Sydney-Trainer Markus Babbel über Transferpoker um Franck Ribery und "doofes Geschwätz" um Jürgen Klopp

Sydney-Trainer Markus Babbel über Transferpoker um Franck Ribery und "doofes Geschwätz" um Jürgen Klopp

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der frühere Bayern-Profi Markus Babbel ist seit Mai 2018 Trainer der Western Sydney Wanderers
Der frühere Bayern-Profi Markus Babbel ist seit Mai 2018 Trainer der Western Sydney Wanderers © 2019 Getty Images
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Markus Babbel sieht seine Western Sydney Wanderers im Werben um Franck Ribery aus finanziellen Gesichtspunkten allenfalls in einer Außenseiterrolle, wirbt aber weiter um den Bayern-Profi. Zudem äußert sich der Trainer zum anstehenden Champions-League-Finale.

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Ex-Nationalspieler Markus Babbel hat eingeräumt, dass der von ihm trainierte australische Verein Western Sydney Wanderers den bisherigen Bayern-Profi Franck Ribery wohl nicht bezahlen kann - versucht aber weiterhin alles, um dem Franzosen einen Wechsel nach Australien schmackhaft zu machen. „Der aktuelle Stand ist so, dass wir ihn uns nicht leisten können. Ich hatte schon ein längeres Gespräch mit unserem Chairman und er ist leider nicht bereit, so tief in die Tasche zu greifen“, erklärte Babbel in einem Interview des TV-Senders Sky.

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Er könne das nachvollziehen. „Aber die Tür steht nach wie vor offen. Wenn er ein schönes Leben führen will, auch mit seiner Familie, hätte er bei uns absolute Ruhe und Gelassenheit. Australien wäre dafür der perfekte Ort. Du lebst in einer der schönsten Städte der Welt und hast einen fantastischen Lifestyle“, unterstrich der frühere Bayern-Profi, der seit dem Vorjahr in Australien als Trainer arbeitet.

Babbel: "Ribery wäre der Rockstar hier"

„Aus fußballerischer Sicht wäre er natürlich der Rockstar hier. Da würden einige meiner Spieler wahrscheinlich vor Ehrfurcht erstarren. Aber das Gesamtpaket Ribery ist für uns im Moment leider nicht bezahlbar“, machte Babbel deutlich. Der 36 Jahre alte französische Ex-Nationalspieler Ribéry hatte nach zwölf Jahren beim deutschen Meister keinen neuen Vertrag mehr erhalten.

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Babbel äußerte sich vor dem Champions-League-Finale am Samstagabend zwischen seinem Ex-Klub FC Liverpool und Tottenham Hotspur zudem über die Arbeit seines Trainerkollegen Jürgen Klopp und drückt seinem Landsmann in der Partie beide Daumen. Er würde sich „wahnsinnig freuen für Jürgen Klopp, damit dieses doofe Geschwätz endlich aufhört. Von wegen ewiger Zweiter und schon zwei Champions-League-Finals verloren…“, sagte der 46-Jährige über den Coach der „Reds“.

Klopp macht "Sensations-Job"

Man müsse auch mal darauf schauen, mit welchen Mannschaften Klopp in seinen bisherigen Finals der Königsklasse angetreten sei. „Mit Dortmund war er mit Sicherheit nicht Favorit gegen Bayern München. Und mit Liverpool war er im vergangenen Jahr auch nicht Favorit gegen Real Madrid. Diese Finals kannst du verlieren. Er macht aus meiner Sicht bei den Reds einen Sensations-Job“, unterstrich Babbel.

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