23. September 2018 / 06:44 Uhr

Schalke-Eklat um Di Santo: Jetzt spricht der Stürmer über den Wechsel-Ärger

Schalke-Eklat um Di Santo: Jetzt spricht der Stürmer über den Wechsel-Ärger

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zwischen Franco Di Santo und Trainer Domenico Tedesco gab es bei der Schalker Niederlage gegen Bayern Ärger.
Zwischen Franco Di Santo und Trainer Domenico Tedesco gab es bei der Schalker Niederlage gegen Bayern Ärger. © imago/Revierfoto
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Der Argentinier leistete sich bei der Schalker Niederlage gegen den FC Bayern eine Undiszipliniertheit und stritt sich offen mit Trainer Domenico Tedesco. Nach dessen Kritik antwortet nun Di Santo.

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Jetzt spricht Franco Di Santo: Nach dem Eklat um seine Auswechslung, dem heftigen Wortwechsel mit Trainer Domenico Tedesco und der anschließenden, harten Kritik des Coaches bei der 0:2-Niederlage gegen Meister FC Bayern hat der Stürmer des FC Schalke 04 sich geäußert – und zeigt sich reumütig.

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„Vor allem möchte ich mich bei meinem Trainer, meinen Mitspielern und den Fans von diesem großen Verein entschuldigen“, sagte Di Santo in einer Mitteilung in den sozialen Netzwerken. „Ich sehe ein, dass ich mich falsch verhalten habe. Und es gibt nichts, um meinen Fehler zu rechtfertigen.“ Der 29-Jährige spielt seit 2015 für Schalke und absolvierte in dieser Zeit 85 Spiele für S04, in denen er zwölf Tore schoss. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus.

„Heißes Blut hat mich verleitet“

Was war geschehen? In der 65. Minute wird S04-Stürmer Franco Di Santo von Trainer Domenico Tedesco im Spiel gegen die Bayern ausgewechselt – nach einer schwachen Partie mit nur einem Torschuss. Doch der Argentinier will das nicht wahrhaben. Nach dem Wechsel liefert er sich ein lautstarkes Wortgefecht mit dem Trainer, macht abfällige Gesten, ehe sich Tedesco wieder dem Spiel von der Seitenlinie aus zuwendet.

Di Santo versucht, seinen Ärger zu erklären: „Ich möchte sagen, dass mein heißes Blut und mein Wettbewerbsgeist mich verleitet haben“, erklärte Di Santo. „Ich möchte immer spielen, ich möchte immer gewinnen. Ich bin Argentinier, und ich gehe in jeden Zweikampf, als wäre es mein Leben. Aber das ist ein Mannschaftsspiel und nicht nur deshalb werde ich immer die Entscheidungen meines Trainers respektieren.“

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Di Santo droht Strafe

„Er ist einer, den wir immer gepusht haben. Er hatte hier einen schweren Stand. Das regeln wir jetzt intern“, sagte Tedesco nach der Niederlage – und gab Di Santo noch einen Seitenhieb mit: „Ein bisschen Grunderziehung wäre nicht verkehrt.“

Di Santo droht nun eine Strafe: „Wenn er sich nicht richtig benommen hat, wird er bestraft“, sagte Manager Christian Heidel nach der Partie. Dafür wolle er sich jedoch erst mit seinem Trainer abstimmen. Laut Heidel soll Tedesco mit Di Santo auf Spanisch gesprochen haben und ihm klar die Meinung gesagt haben. Heidel tadelte seinen Spieler: „Er sollte sich vielleicht ein Beispiel an Lewandowski nehmen, wie der die Auswechslung angenommen hat.“ Der Pole in Diensten des FC Bayern wurde 14 Minuten später ausgewechselt und applaudierte in Richtung der Fans.


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