26. Februar 2019 / 13:23 Uhr

Frankfurt-Aufsichtsratsboss Steubing hofft auf Einigung wegen Trapp: PSG "schwimmt im Geld"

Frankfurt-Aufsichtsratsboss Steubing hofft auf Einigung wegen Trapp: PSG "schwimmt im Geld"

Angelo Freimuth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bei Kevin Trapp hofft Frankfurt-Boss Wolfgang Steubing auf den Reichtum von PSG.
Bei Kevin Trapp hofft Frankfurt-Boss Wolfgang Steubing auf den Reichtum von PSG. © Getty/imago/Montage
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Eintracht Frankfurt würde Kevin Trapp gerne halten. Der Torhüter ist bis zum Ende der Saison von Paris Saint-Germain ausgeliehen. SGE-Aufsichtsratsboss Wolfgang Steubing hofft bei den Verhandlungen auf den PSG-Reichtum und äußerte sich außerdem zu den Gerüchten um Luka Jovic, Ante Rebic und Sebastien Haller.

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Nach drei Jahren bei Paris Saint-Germain kehrte Kevin Trapp im vergangenen Sommer zurück zu Eintracht Frankfurt. Der 28-Jährige etablierte sich schnell wieder als Stammtorhüter und hat mit soliden Leistungen Anteil daran, dass die Hessen auf ein weiteres Jahr im internationalen Wettbewerb hoffen können. Verständlich also, dass die Frankfurter den bislang nur ausgeliehenen Torwart gerne langfristig halten würden.

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Trapp ist noch bis 2020 an PSG gebunden, hat dort aber wohl keine Zukunftsaussichten mehr. Nach Informationen des Hessischen Rundfunks (hr) könnte dementsprechend eine Ablöse im niedrigen zweistelligen Millionen-Bereich ausreichen, um den 28-Jährigen aus Paris loszueisen. "Die schwimmen im Geld. Dass die uns aussaugen müssen, glaube ich nicht", kommentierte Frankfurts Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Steubing in der TV-Sendung "heimspiel!" im hr.

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Rebic, Trapp & Co. - Wie lange die wichtigsten Eintracht-Profis noch in Frankfurt unter Vertrag stehen, haben wir für Euch in der Galerie zusammengestellt. Zur Galerie
Rebic, Trapp & Co. - Wie lange die wichtigsten Eintracht-Profis noch in Frankfurt unter Vertrag stehen, haben wir für Euch in der Galerie zusammengestellt. ©
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Doch auch in diesen Dimensionen wäre ein Deal für Trapp ein Transferrekord für die Hessen. Die bisherige Bestmarke stammt aus dem Sommer 2017, als die Eintracht sieben Millionen Euro für Sébastien Haller an den FC Utrecht überwies. Der französische Stürmer könnte nun, zwei Jahre später, indirekt dabei helfen, Trapp dauerhaft an den amtierenden Pokalsieger zu binden. Haller hat sich gemeinsam mit seinen Sturm-Kollegen Luka Jovic und Ante Rebic in den Fokus zahlreicher internationaler Klubs gespielt. Sollte Frankfurt in der kommenden Transferperiode den Angeboten nachgeben, winken hohe Einnahmen, die einen Deal um Trapp finanziell stemmbar machen würden.

Jovic besonders begehrt

Günstig wird es für potenzielle Interessenten aber auf keinen Fall. "Bei 30 Millionen glaube ich nicht, dass Fredi Bobic sagen würde: 'Da geben wir einen ab'", urteilte Steubing angesichts der Gerüchte rund um das Trio, das sich für 34 der 44 Bundesliga-Tore des Liga-Sechsten verantwortlich zeichnet. Besonders 15-Tore-Mann Jovic wird von der Beletage des internationalen Fußballs umworben und soll unter anderem beim FC Bayern, Barcelona und Real Madrid auf dem Wunschzettel stehen.

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