06. September 2019 / 22:36 Uhr

Frankfurt bezwingt die BSG Chemie 5:1 - Match bringt 100.000 Euro fürs Flutlicht 

Frankfurt bezwingt die BSG Chemie 5:1 - Match bringt 100.000 Euro fürs Flutlicht 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die BSG Chemie Leipzig bejubelt den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. 
Die BSG Chemie Leipzig bejubelt den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.  © Jan Huebner
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Toller Tag für die BSG Chemie Leipzig: Zwar unterlag der Regionalligist der SG Eintracht Frankfurt im Benefizspiel, erhielt aber einen dicken Spendenscheck für den Bau der Flutlichtanlage im heimischen Alfred-Kunze-Sportpark. 

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Frankfurt/Main. Eintracht Frankfurt gegen Chemie Leipzig - ein Aufeinandertreffen zweier ungewöhnlicher Vereine aus ganz unterschiedlichen Sphären. Am Freitagabend besiegte der Bundesligist den Viertligisten mit 5:1. Wichtiger als das Ergebnis ist der Scheck über 100.000 Euro, den die Chemiker mit nach Hause nehmen konnten.

Highlights vom Benefizspiel zwischen BSG Chemie und Eintracht Frankfurt

Eintracht-Präsident Peter Fischer: „Wir haben das für den guten Zweck aufgerundet. Auf dass euer Flutlicht bald stehe!“ Auch die Leutzscher hatten ein Geschenk im Gepäck. Präsident Frank Kühne übergab einen Klassiker der DDR-Fahrzeugbau-Kunst, ein Krause-Duo. Er hatte das Gefährt noch in der Garage stehen und es gesponsert, Chemiefan Torsten Keil brachte es unter absoluter Geheimhaltung auf einem Hänger nach Frankfurt. Der Kopf kam aus dem 3 D-Drucker, bemalt hat ihn der Leipziger Künstler Reiner Ulrich. Beklebt ist das Gefährt mit den Logos beider Vereine.

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Impressionen von der Fanfahrt der BSG Chemie zu Eintracht Frankfurt Zur Galerie
Impressionen von der Fanfahrt der BSG Chemie zu Eintracht Frankfurt ©
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Zum Spiel: Chemie wollte dagegen halten, einen frühen Gegentreffer vermeiden. Keck spielte man mit, spielte offensiv, versteckte sich nicht. Ein Fernschuss von Nikolajewski strich übers Tor, Petracek rannte sich fest. Die Eintracht startete ihrerseits Angriff um Angriff, war natürlich feldüberlegen. Nach 15 Minuten war es soweit, als Silva blitzschnell freigespielt wurde und allein vor Bellot zum 0:1 vollendete. Doch Chemie überhaupt nicht beeindruckt, ging weiter das Tempo mit und suchte seinerseits den Torerfolg. Als Nikolajewski rechts auf Petracek durchspielte, schüttelte der seinen Gegenspieler trotz harter Bedrängnis ab und vollendete aus spitzem Winkel mit einem echten Hammer zum 1:1. Und fast wäre den Leutzschern gar der Führungstreffer gelungen, als der Tscheche nach einer Balleroberung den Ball aus 35 Metern über den Torwart an die Latte lupfte (38.). Statt der Sensation traf der Bundesligist im Gegenzug zur erneuten Führung durch Durm.

Bellot rettete danach mehrfach bravourös, so gegen den Kopfball von Silva und die Schüsse von Dost und Abraham. Gegen das 3:1 Torro (62.) und das 4:1 Chandler (64.) war er indes machtlos. Auch Silva traf noch zum 5:1.

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