24. Juli 2020 / 17:49 Uhr

Frankfurt-Boss Bobic reagiert auf Wechsel-Gerüchte um Trapp: "Verkauf nicht kategorisch ausschließen"

Frankfurt-Boss Bobic reagiert auf Wechsel-Gerüchte um Trapp: "Verkauf nicht kategorisch ausschließen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic (rechts) spricht über einen möglichen Transfer von Kevin Trapp.
Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic (rechts) spricht über einen möglichen Transfer von Kevin Trapp. © Getty Images/Montage
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Muss Eintracht Frankfurt seine Nummer eins Kevin Trapp ziehen lassen? Aus wirtschaftlicher Sicht muss der Bundesligist den Nationalkeeper vielleicht verkaufen. Das erklärte Sportvorstand Fredi Bobic jetzt in einem Interview auf der Vereinshomepage.

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Eintracht Frankfurt beschäftigt sich wohl mit einem möglichen Verkauf von Kevin Trapp. Die Nummer eins der Adler wurde bereits mit dem spanischen Klub Betis Sevilla und Bundesligist Hertha BSC in Verbindung gebracht. Frankfurt-Sportvorstand Fredi Bobic schließt einen Transfer nicht aus.

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"Es gibt aber einen Fakt – und nichts anderes hatte ich in der Vergangenheit gesagt – den wir nicht außer Acht lassen dürfen: Wir müssen noch mehr als sonst auf die wirtschaftliche Komponente achten. Wir können daher den Verkauf von Leistungsträgern nicht kategorisch ausschließen – unabhängig von Kevin", sagte Bobic in einem Interview mit vereinseigenen Medien.

Bobic geht von Verbleib bis Vertragsende aus

Der 30-Jährige hat beim hessischen Bundesligisten einen Vertrag bis 30. Juni 2024. Trapp war 2019 von Paris Saint-Germain nach Frankfurt zurückgekehrt, er bestritt bislang drei Länderspiele. "An der Leistungsfähigkeit von Kevin Trapp und der Bedeutung für den Klub gibt es überhaupt keine Zweifel und wir sind sehr froh, dass es uns vor zwei Jahren gelungen ist, ihn von der Eintracht zu überzeugen und von Paris loszueisen. Wir gehen davon aus, dass er seinen Vertrag erfüllt", erklärt Bobic.

Weidenfeller, Trapp und Co.: Die größten Entdeckungen von Gerry Ehrmann

24 Jahre lang war Gerry Ehrmann für die Ausbildung der Torhüter beim 1. FC Kaiserslautern verantwortlich. Aus seiner Schule stammen Stars wie Roman Weidenfeller oder Kevin Trapp.  Zur Galerie
24 Jahre lang war Gerry Ehrmann für die Ausbildung der Torhüter beim 1. FC Kaiserslautern verantwortlich. Aus seiner Schule stammen Stars wie Roman Weidenfeller oder Kevin Trapp.  ©

Mit seiner Freundin Izabel Goulart, einem brasilianischen Model, ist der Schlussmann häufiger ein Thema in den Boulevardmedien. Und so kritisierte Ex-Nationalkeeper Uli Stein den 30-Jährigen heftig. "Trapp ist in der vergangenen Saison unter den Erwartungen geblieben. Ich habe schon damals, als er kam, gesagt: Wenn er sich weniger auf den roten Teppich konzentriert, dafür mehr auf seinen Job, ist er ein Guter", sagte der 65-Jährige in der Bild-Zeitung: "Aber ich habe das Gefühl, dass bei ihm andere Dinge im Vordergrund stehen."


Trapp-Entdecker Ehrmann lobt Frankfurt-Keeper

Gerry Ehrmann, Trapps Entdecker und früherer Torwarttrainer beim 1. FC Kaiserslautern, lobte hingegen den Frankfurter Stammkeeper: "Auch wenn ihm zuletzt ein bisschen Risiko und Entschlossenheit gefehlt hat - Kevin ist ein Riesen-Torhüter, für mich zählt er immer noch zu den fünf besten in Deutschland. Er ist ein wichtiger Führungsspieler mit sehr viel Erfahrung und einem sehr guten Auftreten."