29. Mai 2020 / 15:42 Uhr

Eintracht-Trainer Adi Hütter sieht Torjubel-Problematik "immer noch im Rahmen"

Eintracht-Trainer Adi Hütter sieht Torjubel-Problematik "immer noch im Rahmen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht-Trainer Adi Hütter wünscht sich etwas mehr Lockerheit beim strengen Blick auf Jubelbilder.
Eintracht-Trainer Adi Hütter wünscht sich etwas mehr Lockerheit beim strengen Blick auf Jubelbilder. © Getty Images/Montage
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Jubeln mit Körperkontakt? Die DFL sieht solche Szenen in der Bundesliga nicht gerne. Laut Frankfurts Trainer Adi Hütter dürfe man nicht zu kritisch sein. 

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Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter will die körpernahen Jubelszenen in den Geisterspielen der Bundesliga nicht verurteilen. "Ich finde das alles immer noch im Rahmen. Man sollte da nicht zu kritisch sein. Man muss sich nicht in den Armen liegen, aber wenn man sich freut, finde ich das legitim", sagte der Österreicher am Freitag. Entgegen den Empfehlungen der Deutschen Fußball Liga hat es zuletzt immer wieder Spieler gegeben, die sich nach einem Tor umarmen.

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Das DFL-Konzept war allerdings zu Beginn der Corona-Krise entstanden, mittlerweile gibt es in Deutschland in vielen gesellschaftlichen Bereichen zahlreiche Lockerungen. Beim Auftakt der Spiele ohne Zuschauer im Profifußball hatten vor allem die Profis von Hertha BSC die Treffer beim 3:0-Sieg in Hoffenheim ohne den nötigen Sicherheitsabstand gefeiert und waren dafür kritisiert worden.

Jubeln mit Ellenbogen oder Füßen

Die DFL empfiehlt nur Ellbogen- oder Fußkontakt. Immer häufiger jedoch gibt es beim Jubel engen Körperkontakt. Dies geschah auch beim Zweitliga-Spitzenspiel VfB Stuttgart gegen Hamburger SV am Donnerstagabend, als die Schwaben einen späten 3:2-Sieg feierten. Nach Meinung von Chefcoach Alfred Schreuder von der TSG 1899 Hoffenheim versucht "jeder, sich daran zu halten. Und wenn es anders passiert, sollte man die Jungs darauf ansprechen."

Fortsetzung oder Abbruch: So ist der Stand in den internationalen Topligen

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DFL-Boss Christian Seifert hatte vergangene Woche gemahnt: "Was wir jetzt nicht brauchen, sind die ersten Stimmen aus der Liga nach dem Motto: Ach, da darf man nicht spießig sein, da muss man doch mal drüber hinwegsehen." Er forderte mit Nachdruck: "Ich gehe davon aus, dass sich am nächsten Wochenende alle an die Empfehlung halten, auf die Nähe beim Jubeln zu verzichten."