15. April 2021 / 13:55 Uhr

Frankfurt-Trainer Adi Hütter wehrt sich gegen Lügen-Vorwürfe: Dinge haben sich anders entwickelt

Frankfurt-Trainer Adi Hütter wehrt sich gegen Lügen-Vorwürfe: Dinge haben sich anders entwickelt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Adi Hütter verlässt Eintracht Frankfurt am Saisonende.
Adi Hütter verlässt Eintracht Frankfurt am Saisonende. © Getty Images
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Zwei Tage nach der Bekanntgabe des Wechsels von Adi Hütter zu Borussia Mönchengladbach, spricht der Eintracht-Trainer erstmals öffentlich über seine Entscheidung. Und das zwei Tage vor dem Duell mit seinem zukünftigen Klub.

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Wenige Tage vor dem direkten Duell der beiden Traditionsklubs ist der Wechsel von Adi Hütter zum Bundesliga-Rivalen Borussia Mönchengladbach in diesem Sommer als perfekt vermeldet worden. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag vor dem Auswärtsspiel gegen Hütters zukünftigen Klub sprach der Trainer von Eintracht Frankfurt über seine Entscheidung.

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"Die offizielle Bekanntgabe in dieser Woche war nicht der ideale Zeitpunkt. Aber man muss froh sein, dass Klarheit geschaffen wurde und ich den Fragen nicht mehr ausweichen muss", sagte Hütter vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Besonders bei den Fans sorgt der Trainer-Wechsel für viel Kritik, es folgten Lügen-Vorwürfe. Mit der Eintracht kämpft Hütter um die Champions League, Gladbach hingegen kann wohl nur noch die Europa League erreichen. "Ich kann jegliche Enttäuschung verstehen. Wichtig ist, dass ich die Entscheidung verstehe. Es hat für mich Gründe und Argumente gegeben. Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen. Die Entscheidung ist mir aber nicht leicht gefallen", erklärte der SGE-Chefcoach.

Die Borussia um Manager Max Eberl hat die lange Trainersuche nach der Bekanntgabe des Wechsels von Marco Rose zu Borussia Dortmund erfolgreich zum Ende gebracht. In Hütter wurde der Wunschkandidat verpflichtet und gleich für drei Jahre gebunden - ohne Ausstiegsklausel, wie Eberl am Donnerstag verriet. An Fahrt auf nahm der Deal zwischen Gladbach und dem österreichischen Coach in der vergangenen Länderspielpause. "Da gab es das erste Treffen und die ersten Gespräche. Mich haben viele Argumente überzeugt", betont Hütter.

Hütter erklärt Aussage "Ich bleibe"

Ende Februar hatte der 51-jährige Trainer auf die Frage nach seiner Zukunft bei den Frankfurtern den Satz gesagt: "Ich bleibe." Seitdem hatte er diese klare Aussage nicht mehr wiederholt, entsprechenden Nachfragen wich er seit Bekanntwerden des ersten Gladbach-Gerüchts vor knapp zwei Wochen immer wieder aus. Nach der Aussage Ende Februar und der Länderspielpause sei viel passiert. "Zum Zeitpunkt meiner Aussage 'Ich bleibe' gab es keinen Ansatz zu etwas anderem. Erst danach haben sich die Dinge anders entwickelt. Deshalb habe ich das Recht, mir Gedanken über die Zukunft zu machen", betonte Hütter: "Der Zeitpunkt wird kommen, dass ich über die Gründe spreche."