03. Juni 2020 / 23:36 Uhr

Frankfurt-Trainer Adi Hütter schimpft über Werder-Bank: "Hier sind Grenzen überschritten worden"

Frankfurt-Trainer Adi Hütter schimpft über Werder-Bank: "Hier sind Grenzen überschritten worden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Beim Nachholspiel nicht immer auf einer Wellenlänge: Frankfurt-Trainer Adi Hütter und Bremens Florian Kohfeldt.
Beim Nachholspiel nicht immer auf einer Wellenlänge: Frankfurt-Trainer Adi Hütter und Bremens Florian Kohfeldt. © Getty
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Das Bundesliga-Nachholspiel zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt geriet zu einer emotionalen Angelegenheit - nicht nur auf dem Platz. Die Trainer Adi Hütter und Florian Kohfeldt sowie deren Trainerteams lieferten sich Wortgefechte, die sich aus Sicht des Frankfurter Coaches nicht gehörten.

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Schon während des Spiels ging es hoch her. Nicht nur auf dem Platz gaben es sich Werder Bremen und Eintracht Frankfurt im Nachholspiel der Bundesliga richtig, auch daneben flogen die Fetzen. Mittendrin: Frankfurts Trainer Adi Hütter, dessen Mannschaft im Weserstadion letztlich souverän mit 3:0 gewann. Zur Pause hatte es noch 0:0 gestanden - entsprechend emotional verlief die Partie, während der es mehrfach giftige Wortwechsel zwischen beiden Trainerteams gab.

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"Hier sind Grenzen überschritten worden", klagte Hütter nach dem Spiel bei Sky. "Ich habe kein Verständnis dafür, dass sich der Trainer, die Ersatzspieler und die Co-Trainer so aufmüpfen. Das hat mir nicht gefallen. Das hat etwas mit Respekt zu tun. Ich bin nicht böse, aber wenn mich das stört, sage ich es auch."

Hütter sowie Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner auf der einen und Werder-Trainer Florian Kohfeldt lieferten sich so manches Wortgefecht. Auch die auf der Tribüne sitzenden Ersatzspieler beider Teams gingen immer wieder lautstark mit.

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Hütter versöhnlich: Bin niemandem böse

So ein herbes Verhalten gehöre sich einfach nicht, sagte Hütter, der aber auch versöhnliche Töne anschlug: Er sei niemandem böse, betonte der Österreicher, der 2018 Niko Kovac bei den Hessen ersetzte. Ähnlich äußerte sich auch Kohfeldt nach dem Spiel. Der 37-Jährige betonte, er habe grundsätzlich ein gutes Verhältnis zu seinem 13 Jahre älteren Kollegen.