20. Juni 2021 / 14:25 Uhr

Frankreich-Trainer Deschamps: Pavard hätte gegen Ungarn ausgewechselt werden müssen

Frankreich-Trainer Deschamps: Pavard hätte gegen Ungarn ausgewechselt werden müssen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Benjamin Pavard (r.) hatte gegen Ungarn auch mit der Hitze zu kämpfen. Frankreich-Trainer Didier Deschamps nahm den Bayern-Profi dennoch nicht vom Feld.
Benjamin Pavard (r.) hatte gegen Ungarn auch mit der Hitze zu kämpfen. Frankreich-Trainer Didier Deschamps nahm den Bayern-Profi dennoch nicht vom Feld. © IMAGO/PanoramiC
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Nach dem Unentschieden gegen Ungarn hat Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps seinen Rechtsverteidiger Benjamin Pavard gegen Kritik verteidigt. Der Bayern-Profi sei während des Spiels "schlimm gestürzt", wollte aber unbedingt weiterspielen.

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Weltmeister Benjamin Pavard vom FC Bayern München hätte im Rückblick seines Trainers Didier Deschamps im EM-Spiel gegen Ungarn (1:1) ausgewechselt werden müssen, wollte aber unbedingt weiterspielen. Der Rechtsverteidiger sei gleich am Anfang "schlimm gestürzt", sagte Deschamps am Sonntag in einem Interview des Senders TF1: "Das hat sich bemerkbar gemacht. Aber die Spieler wollen auf dem Platz bleiben. Selbst wenn sie nur noch auf einem Bein stehen", sagte der Frankreich-Trainer.

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"Im Nachhinein" hätte er ihn auswechseln müssen, "aber da Benjamin seinen Zustand nicht mitgeteilt hat, hatte ich keine Information". Wie schlimm die Verletzung Pavards sei, sagte Deschamps nicht. Es habe allerdings nichts zu tun mit der Verletzung aus dem Deutschland-Spiel (1:0), in dem Pavard nach eigener Auskunft nach einem Zusammenprall mit Robin Gosens "kurz ausgeknockt" war.

Ex-Bayern-Profi Sagnol hatte Pavard scharf kritisiert

Dieser Umstand relativiert sicher auch die Kritik eines anderen langjährigen Bayern-Profis. "Pavard hat mich enttäuscht", hatte Willy Sagnol in einem Interview der L'Equipe gesagt: "Er ist ein Spieler, der normalerweise nie schlecht ist, ohne sehr gut zu sein. Diesmal hatte er in allen Bereichen große Schwierigkeiten." Pavard ist wie Sagnol einst im französischen Nationalteam und beim FC Bayern Rechtsverteidiger.

Antoine Griezmann verteidigte seinen Kollegen. "Benjamin hatte in der ersten Halbzeit einige Probleme. Und dafür gibt es dieselbe Entschuldigung wie bei mir: Die Hitze", sagte der Stürmer-Star des FC Barcelona, der trotz seines Treffers auch seine eigene Leistung kritisch sah, am Sonntag: "Aber gegen Deutschland hat er sehr gut gespielt. Gestern wurde er viel alleine gelassen. Dann wird es schwer, vor allem auf einer solch komplizierten Position. Aber wir sind froh, dass wir ihn haben."