08. Juli 2021 / 16:37 Uhr

Trotz EM-Aus im Achtelfinale: Didier Deschamps bleibt Trainer von Weltmeister Frankreich

Trotz EM-Aus im Achtelfinale: Didier Deschamps bleibt Trainer von Weltmeister Frankreich

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Didier Deschamps bleibt französischer Nationaltrainer.
Didier Deschamps bleibt französischer Nationaltrainer. © Getty Images (Montage)
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Didier Deschamps bleibt französischer Nationaltrainer. Trotz der enttäuschenden Europameisterschaft, bei der die Franzosen im Achtelfinale gegen die Schweiz ausschieden, soll Deschamps den Weltmeister 2022 in Katar zum WM-Titel führen, bestätigte Verbandsboss Noel Le Graet am Donnerstag.

Sie galten als Top-Favorit, doch schon im Achtelfinale war Schluss: Weltmeister Frankreich scheiterte bei der Europameisterschaft im Elfmeterschießen am Außenseiter aus der Schweiz. Die Träume des Doubles aus WM und EM platzten desaströs. Und selbstverständlich geriet auch Trainer Didier Deschamps nach dem enttäuschenden Auftritt – nicht nur gegen die Schweiz – ins Kreuzfeuer der Kritik. Nun hat der französische Verband aber beschlossen, am Weltmeistertrainer festzuhalten: "Er wird Frankreichs Trainer bei der WM in Katar", sagte Verbandschef Noel Le Graet in einem Interview mit Le Figaro.

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Trotz des mitunter bräsigen Auftritts der Franzosen, die am Ende nur das erste Spiel gegen Deutschland gewannen und sowohl gegen Ungarn als auch gegen Portugal Uentschieden spielten, habe er nicht darüber nachgedacht, eine Veränderung auf dem Trainerstuhl zu forcieren: " Die Sache war in drei Minuten erledigt. Sein Wille weiterzumachen ist sehr stark, meiner auch. Es gab keine Debatte", sagte er und erklärte: "Wir dürfen nicht alles wegwerfen, was getan wurde. Im Gegenteil. Wir haben junge Spieler mit vielen Qualitäten. Wir haben einen Trainer mit enormen Qualitäten."

Deschamps, der die "Equipe Tricolore" 1998 schon als Kapitän zum ersten Weltmeister-Titel geführt hatte, hat das Amt des Nationaltrainers bei den Franzosen 2012 von Laurent Blanc übernommen. Nach der tragischen Final-Niederlage in der Verlängerung (0:1) bei der Heim-EM 2016 führte er die Franzosen 2018 in Russland zum zweiten WM-Titel. Sein Vertrag läuft noch bis zur Weltmeisterschaft im Winter 2022 in Katar.