19. Juni 2021 / 18:35 Uhr

Frankreich-Star Griezmann beklagt volles Stadion in Budapest nach Remis: "Haben uns nicht gehört"

Frankreich-Star Griezmann beklagt volles Stadion in Budapest nach Remis: "Haben uns nicht gehört"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Antoine Griezmann und die Franzosen sind mit dem Lärmpegel in Budapest nicht gut zurechtgekommen.
Antoine Griezmann und die Franzosen sind mit dem Lärmpegel in Budapest nicht gut zurechtgekommen. © Getty Images (Montage)
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Dass die EM-Arena in Budapest beim 1:1 zwischen Frankreich und Co-Gastgeber Ungarn fast komplett gefüllt war, hat Antoine Griezmann gar nicht gefallen. Der Barcelona-Star beklagte nach dem Patzer des Weltmeisters den Lärm, den die über 55.000 Zuschauer gemacht haben. Auch die hohen Temperaturen missfielen ihm.

Das hat ihm gar nicht gefallen! Frankreichs Offensivstar Antoine Griezmann hat nach dem Unentschieden im zweiten EM-Gruppenspiel gegen Ungarn über die Kulisse und die Temperaturen in der Budapester Puskás Aréna geklagt. "Das war ein schwieriges Spiel mit den Fans. Wir sind ein volles Stadion nicht mehr gewohnt. Wir haben uns nicht gehört", meinte der 30-Jährige vom FC Barcelona erschöpft nach dem überraschenden 1:1 am Samstag vor mehr als 55.000 lautstarken Zuschauern.

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In Budapest herrschten Temperaturen teilweise über 30 Grad, während der Partie gab es Trinkpausen. "Der Rasen war trocken, es war heiß und schwül", meckerte Griezmann - und erhielt Unterstützung: "Vielleicht hatten all diese Umstände mehr Einfluss auf uns als auf den Gegner", meinte Trainer Didier Deschamps, der vom Training tags zuvor in der Mittagshitze berichtete. "Wir tun unser Bestes, wir sind aber außer Atem", zitierte der französische Coach seine Spieler.

Griezmann jagt EM-Rekord von Michel Platini

Griezmann (66. Minute) hatte für den Ausgleichstreffer der Franzosen gesorgt. Attila Fiola (45.+2) traf für Ungarn. Griezmann (7) liegt nun nur noch zwei Treffer hinter Frankreichs EM-Rekordtorschütze Michel Platini.

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Am Samstag sprang auch Liverpool-Trainer Jürgen Klopp bei Magenta TV den Spielern, die sich über die Belastungen bei der EM beschweren, zur Seite: So habe er wegen den steigenden Belastung in England persönlich "dafür gekämpft, fünfmal auswechseln zu können", was allerdings von der Liga abgelehnt wurde. Deshalb seien kleinere Muskelverletzungen und Wadenkrämpfe bei der EM für Klopp auch "keine Überraschung": "Es war klar, dass alle Spieler Tribut zollen werden", sagte der deutsche Erfolgstrainer. "Jetzt kommt auch noch die Hitze dazu, die ihren Teil beiträgt. Es tut mir ein bisschen leid für die Spieler. In so einem Turnier willst du in der besten Verfassung sein."