30. November 2022 / 20:23 Uhr

Frankreich-Trainer Deschamps zählt Bayern-Star Pavard an: "Nicht im richtigen Zustand"

Frankreich-Trainer Deschamps zählt Bayern-Star Pavard an: "Nicht im richtigen Zustand"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Benjamin Pavard (Mitte) saß im Spiel gegen Tunesien die kompletten 90 Minuten auf der Bank.
Benjamin Pavard (Mitte) saß im Spiel gegen Tunesien die kompletten 90 Minuten auf der Bank. © IMAGO/Sven Simon
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Nach seinem Patzer beim Auftaktspiel kommt Benjamin Pavard bei Frankreich nicht zum Zug. Gegen Tunesien saß der Verteidiger des FC Bayern zum zweiten Mal in Folge über die komplette Spielzeit auf der Bank. Trainer Didier Deschamps erklärte nach der Partie, warum er nicht auf Pavard setzte – und wurde deutlich.

Benjamin Pavard vom FC Bayern München droht bei der WM in Katar die Rerservistenrolle bis zum Ende des Turniers. Obwohl Trainer Didier Deschamps neun Wechsel in der Startelf vornahm und fünfmal auswechselte, bekam der Rechtsverteidiger des FC Bayern bei den bereits zuvor für das Achtelfinale qualifizierten Franzosen beim 0:1 gegen Tunesien keine Bewährungschance.

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"Ich habe viele Gespräche mit ihm geführt", sagte Deschamps: "Ich gehe nicht ins Detail, aber er war nicht im richtigen Zustand zu spielen. Mental wie körperlich hat ihm das erste Spiel nicht gutgetan." Beim 4:1 gegen Australien hatte Pavard als Rechtsverteidiger noch in der Startelf gestanden, war aber am frühen Gegentor beteiligt und hatte auch sonst keine gute Leistung geboten. Beim 2:1 gegen Dänemark saß er daraufhin schon über die gesamte Spielzeit auf der Bank.

Unterdessen erklärte Deschamps, dass der Mönchengladbacher Marcus Thuram Probleme gehabt habe und deshalb gegen Tunesien nicht zum Einsatz kam. Welcher Art diese Probleme waren, erläuterte der Nationalcoach nicht.

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