02. Juni 2019 / 23:10 Uhr

Beckenbauer will Klopp als Trainer des FC Bayern: "Wünsche mir nichts sehnlicher"

Beckenbauer will Klopp als Trainer des FC Bayern: "Wünsche mir nichts sehnlicher"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Legende Franz Beckenbauer wünscht sich Liverpool-Trainer Jürgen Klopp beim FC Bayern München.
Bayern-Legende Franz Beckenbauer wünscht sich Liverpool-Trainer Jürgen Klopp beim FC Bayern München. © imago images / Sven Simon
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Nach dem Champions-League-Sieg des FC Liverpool schwärmt FC-Bayern-Legende Franz Beckenbauer erneut von Trainer Jürgen Klopp. Der "Bild" sagte er nun, dass er sich "nichts sehnlicher" wünscht, als dass Klopp eines Tages Bayern-Trainer wird.

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Er ist der Champion Europas: Die Fußball-Welt liegt dem deutschen Trainer Jürgen Klopp nach dem Final-Sieg in der Champions League am Samstag gegen Tottenham Hotspur zu Füßen. Und eine deutsche Legende stimmt in den Lobgesang mit ein: Franz Beckenbauer. Der Ehrenpräsident des FC Bayern München hat Klopp im Gespräch mit der Bild nun geadelt: "Für mich ist er einer der weltbesten Trainer", sagte Beckenbauer - und äußerte einen "sehnlichen" Wunsch: Er will den 51-Jährigen eines Tages beim FC Bayern als Trainer sehen.

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Beckenbauer schwärmt: Klopp "hat den neuen Fußball nach Deutschland gebracht"

Gegenüber dem Boulevard-Blatt kommt Beckenbauer kaum noch aus dem Schwärmen heraus: "Jürgen hat den neuen Fußball nach Deutschland gebracht. Schnelles Umschaltspiel, mit schnellen Spielern, den Gegner zu überfallen. Das hat das zähe Ballgeschiebe abgelöst", sagte der "Kaiser". Und ähnlich, wie er es schon im März vor dem Champions-League-Achtelfinale der Bayern gegen Liverpool verlautbarte, wünscht sich Beckenbauer Klopp als Bayern-Trainer: "Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass er eines Tages zum FC Bayern kommt. Das würde passen", so die Legende noch deutlicher als zuvor ("Jürgen Klopp beim FC Bayern - das wäre der Höhepunkt").

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Klopp reagierte noch am gleichen Abend im März auf die Aussagen Beckenbauers zunächst mit einem schallenden Lachen. Dann sagte der 51-Jährige am Sky-Mikrofon: "Also ich hoffe nicht, dass die Bayern in nächster Zeit eine Notwendigkeit haben." Der LFC-Trainer erklärte, dass Beckenbauer sein "großes Idol" sei. Und weiter: "Ich freut mich sehr, wenn er gut über mich spricht. Meine Mutter auch." Wenig später legte Klopp laut englischen Medienberichten nach: "Wir sind Freunde, auch wenn wir nicht oft reden. Aber ich bin nicht überrascht, dass er Positives über mich sagt.“ Beckenbauers Wunsch wolle der Reds-Trainer aber vorerst nicht erfüllen. "Liverpool passt wirklich zu mir. Ich mag es hier, bisher hat es funktioniert und ich hoffe, es hält noch eine ganze Weile“, wurde Klopp nach den ersten Beckenbauer-Aussagen zitiert.

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Klopp war beim FC Bayern bereits einmal im Gespräch

Klopp war 2015 nach Liverpool gekommen und steht beim Premier-League-Klub noch bis 2022 unter Vertrag. Zuletzt hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß verraten, dass sich die Münchner 2008 um eine Verpflichtung des Coachs bemüht hatten, sich am Ende aber für Jürgen Klinsmann entschieden. Hoeneß im Februar: "Ich persönlich schätze Jürgen Klopp ja sehr. Ich hatte mit ihm vor vielen Jahren ja schon eine Zusammenarbeit vereinbart, bis wir dann noch Jürgen Klinsmann verpflichtet haben." Auch momentan hat der deutsche Rekordmeister keinen Bedarf auf der Trainerbank: Nach dem Double-Sieg sprachen Hoeneß und FCB-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge dem lange Zeit kritisierten Niko Kovac eine Jobgarantie aus.

Dass Klopp England so schnell verlassen wird, scheint also auch aufgrund der jüngsten Erfolge unrealistisch. Beckenbauer glaubt allerdings an eine Chance: "Ich glaube, dass ein Job in England dir die Kräfte raubt", so der ehemalige Bayern-Präsident und zweifache Weltmeister (als Spieler 1974 und als Teamchef 1990). "Du hast als sogenannter Manager bei einem Premier-League-Klub noch mehr Verantwortung als ein Trainer in der Bundesliga."

Hier abstimmen: Jürgen Klopp und der FC Bayern - würde das passen?

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