12. Juni 2019 / 12:57 Uhr

Frauen der FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen gewinnen den Kreispokal

Frauen der FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen gewinnen den Kreispokal

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Großer Jubel: Die Frauen der FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen gewinnen den Kreispokal
Großer Jubel: Die Frauen der FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen gewinnen den Kreispokal. © pr
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4:0-Erfolg gegen den SV Hastenbeck II

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Das gemeinsame Frauen-Pokalfinale der Fußballkreise Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden lief am Pfingstmontag im über 70 Kilometer entfernten Delligsen auf der Sportanlage des TSV Kaierde etwas unter dem Radar: Der FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen war das egal, durch einen 4:0-Erfolg gegen den SV Hastenbeck II holte sich das Team von Trainer Dietmar Arndt den Pokal.

Malin Reuther brachte die FSG bereits in der 10. Spielminute in Führung, als sie sich einen Pass in die Schnittstelle der Abwehr erlief und die gegnerische Torhüterin sicher überwand. Die hatte die im Angriff harmlose Oberliga-Rerserve im Griff, musste zudem ein Handicap verkraften: Für die verletzte Torfrau Sarah Niederau musste Torjägerin Wiebke Dollweber in den Kasten.

Nach der Pause ließ die FSG den Gegner kommen und lauerte auf Konter. Maria Mardar nutzte eine dieser Gelegenheiten durch eine schöne Einzelleistung zum 2:0 (55.). Als Victoria Renner 20 Minuten vor dem Abpfiff einen Freistoß aus 25 Metern versenkte, war das Endspiel entschieden.

Danach stand Malin Reuter noch zwei Mal im Blickpunkt: Die Angreiferin traf den Pfosten, reagierte beim Abpraller aber etwas spät. „Sie hat gedacht, der Ball geht neben das Tor“, erklärte Arndt. In der 80 Spielminute machte es Reuter besser, erzielte nach einer Uneinigkeit in der Hastenbecker Abwehr den vierten Treffer (80.).

Der SV traf fünf Minuten später nur die Latte des FSG-Gehäuses. „Wegen ihrer engagierten Spielweise wäre der Ehrentreffer verdient gewesen“, sagte Arndt, der enttäuscht war, dass weder ein Vertreter des Fußballkreises noch ein „Vereinsoberer“ anwesend war. „Da war wohl die Anfahrt zu beschwerlich“, sagte Arndt. Bei einem Endspiel der Herren sei so etwas wohl undenkbar, so der Coach. „Wir sind dankbar, dass so viele Eltern und Freunde des Frauenfußballs mit uns gemeinsam die Busfahrt nach Delligsen angetreten und die Mannschaft herrvorragend unterstützt haben“, freute sich Arndt.

Der Fußballkreis Holzminden geht einen neuen Weg und richtet ein Endspielwochenende aus. Am Sonnabend wurden die Halbfinale der Herren und Frauen ausgetragen, am Montag dann die beiden Finale. „Der TSV Kaierde hatte für eine tolle Bewirtung und ein tolles Umfeld gesorgt.“

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