31. Mai 2019 / 14:38 Uhr

Der letzte Schritt: Nur noch ein Sieg trennt die 96-Frauen von der Regionalliga!

Der letzte Schritt: Nur noch ein Sieg trennt die 96-Frauen von der Regionalliga!

Ulrich Bock
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Nur noch ein Sieg trennt die Fußballerinnen von Hannover 96 von der Regionalliga.
Nur noch ein Sieg trennt die Fußballerinnen von Hannover 96 von der Regionalliga. © Florian Petrow
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In diesen 90 Minuten entscheidet sich, ob die Fußballerinnen von Hannover 96 ihr Saisonziel erreichen: Gegen BW Hollage kämpft das Team um Torjägerin Anna-Lena Füllkrug am Sonntag (14 Uhr) um die Niedersachsenmeisterschaft - und vor allem um den Aufstieg in die Regionalliga. 

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"Wir sind alle heiß und bis in die Fingerspitzen motiviert." Marcel Geisenhainer, Trainer der Fußballerinnen von Hannover 96, sieht eine der Grundvoraussetzungen, um die Saison am Sonntag erfolgreich abzuschließen, als erfüllt an. Um 14 Uhr (im Liveticker im SPORTBUZZER) trifft seine Mannschaft auf neutralem Platz in Barsinghausen auf Blau-Weiss Hollage, es geht um die Niedersachsenmeisterschaft - und es geht um noch viel mehr...

Nur einer der Meister geht hoch

96 hat sich bei zwei Niederlagen mit 22 Siegen in 24 Spielen und einer Torbilanz von 119:15 in souveräner Manier die Meisterschaft in der Oberliga Ost gesichert. Hollage blieb in der Staffel West sogar ungeschlagen, schloss die Runde mit 17 Siegen aus 20 Partien und 89:13 Toren ebenfalls auf dem ersten Platz ab. Doch nur eine der beiden Mannschaften steigt in die Regionalliga auf und erntet damit den Lohn für eine starke Saison. "Beide hätten es verdient hochzugehen", findet nicht nur Geisenhainer.

Die Bilder der Saison 2018/2019 in Hannovers Amateurfußball:

Kirchdorfs Dennis Lattmann kracht nach einem Foul von Björn Fischer in die Bande und bekommt direkt noch eine Bierdusche. Zur Galerie
Kirchdorfs Dennis Lattmann kracht nach einem Foul von Björn Fischer in die Bande und bekommt direkt noch eine Bierdusche. ©
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Nun ist es aber, wie es ist - und einer der beiden Meister wird auf der Strecke bleiben. Geisenhainer und sein Trainerkollege Lars Gänsicke wollen, kaum überraschend, nicht die Leidtragenden sein. Und sie sind guter Dinge: Der Kader ist komplett, die eigene Mannschaft fit, die gegnerische mitnichten gänzlich unbekannt. "Ich glaube, wir haben uns so intensiv wie noch nie auf einen Gegner vorbereitet", verrät Gänsicke.

Die Rolle des Osnabrücker SC...

Frei zugängliches Videomaterial gibt es zwar in der Frauen-Oberliga (noch) nicht, aber man habe das Gastspiel von Hollage beim Osnabrücker SC beobachten lassen - und sich kurzfristig mit den Osnabrückerinnen verbündet und telefonisch Informationen ausgetauscht. Die nämlich treffen schon am Sonnabend im Finale des Niedersachsenpokals - ebenfalls in Barsinghausen - auf Eintracht Braunschweig und damit den großen Rivalen der 96erinnen in dieser Saison.

Trainiert haben die Roten zuletzt auf der Anlage des Mühlenberger SV, um sich auf den Naturrasen im August-Wenzel-Stadion einzustellen. "Das ist ja schon ein anderes Spiel als auf Kunstrasen bei uns im NLZ", betont Gänsicke. "Wir sind also auch in dieser Hinsicht gerüstet."

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Einen Favoriten sehen die beiden Trainer nicht. "Es gibt Vögel, die zwitschern, dass unsere Ost-Staffel etwas stärker einzuschätzen sei. Aber a) entscheidet in nur einem Spiel eh die Tagesform und b) sind beide Mannschaften sehr souverän durch die Saison gegangen", sagt Gänsicke. Hollage zeichne sich durch eine extrem hohe mannschaftliche Geschlossenheit aus, aus der Katharina-Johanna Jarzyna mit 26 Saisontoren ein Stück weit herausragt. Lediglich fünf gelbe Karten in 20 Begegnungen sprechen indes nicht gerade für eine körperbetonte Spielweise.

Ein klarer Auftrag für die Spielerinnen

Doch der Blick auf den Gegner erübrige sich, "wenn Du Deine PS nicht auf den Rasen bringst", wie es Gänsicke formuliert. Negative Gedanken wischen die beiden Trainer von 96 direkt beiseite: "Wir sind in absolut guter Form und zuversichtlich, ein Feuerwerk abzubrennen. Für den Aufstieg haben wir schließlich das ganze Jahr gespielt", sagt Geisenhainer. Der Auftrag an Torjägerin Anna-Lena Füllkrug, Jessica Arend, Janina Breitsch, Lena Rathmann & Co. ist klar, an ihnen liegt's jetzt.

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