08. November 2020 / 18:37 Uhr

Frauen-Kreisliga Prignitz/Ruppin: Diese Spielerinnen wussten bislang besonders zu überzeugen

Frauen-Kreisliga Prignitz/Ruppin: Diese Spielerinnen wussten bislang besonders zu überzeugen

Dirk Becker
Märkische Allgemeine Zeitung
Vanessa Marx von Veritas Wittenberge/Breese prüft hier MSV-Keeperin Lara-Sophie Müller.
Vanessa Marx von Veritas Wittenberge/Breese prüft hier MSV-Keeperin Lara-Sophie Müller. © Dirk Becker
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Zur Unterbrechung der Saison haben der SPORTBUZZER und Marlene Knoll für den Fußballkreis Prignitz/Ruppin die bisherige Spielzeit gemeinsam mit den Verantwortlichen in den Vereinen Revue passieren lassen

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Bei den Frauenmannschaften der Fußball-Kreisliga kehrte bereits am Wochenende vor dem November-Lockdown Ruhe ein, coronabedingt wurden die vier angesetzten Spiele abgesagt. Die Saison ist jetzt unterbrochen, der FSV Veritas Wittenberge/Breese thront ungeschlagen an der Tabellenspitze mit 18 Punkten, gefolgt vom ärgsten Konkurrenten dieser Spielzeit bislang, die Eintracht aus Alt Ruppin. Im Gegensatz zu Veritas mussten die Damen um Trainer Thomas Stork einmal eine Niederlage in den bisherigen Partien hinnehmen: am ersten Spieltag auswärts gegen die Mannschaft vom jetzigen Tabellenführer.

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„Die Saison ist trotz der Coronasituation bisher ganz gut verlaufen. Positiv überrascht bin ich sportlich von Alt Ruppin, die aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz stehen, nachdem sie in der letzten Saison noch Letzter waren – damals noch als Herzberger SV. Und auch wir scheinen durch eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern qualitativ besser zu sein als im Vorjahr“, zieht Marlene Knoll Bilanz. Sie ist einerseits Kapitänin von Veritas und im Fußballkreisvorstand zudem für die Belange des Frauenfußballs zuständig. „Wie es weitergeht, kann aktuell noch nicht gesagt werden. Da müssen wir die weiteren politischen Entscheidungen abwarten. Unser Rahmenterminplan weist aber noch genug Termine auf, um die ausgefallenen Spiele nachholen zu können“, sagt Marlene Knoll.

In Bildern: Eintracht Alt Ruppin gewinnt Frauen-Derby gegen MSV Neuruppin.

Die Eintracht-Kickerinnen (grüne Trikots), lautstark angepeitscht von der Alt Ruppiner Südkurve, festigten durch den Erfolg den zweiten Tabellenplatz. Stella Radeke köpfte die Gastgeberinnen in der 62. Minute zum Derbysieg. Zur Galerie
Die Eintracht-Kickerinnen (grüne Trikots), lautstark angepeitscht von der Alt Ruppiner Südkurve, festigten durch den Erfolg den zweiten Tabellenplatz. Stella Radeke köpfte die Gastgeberinnen in der 62. Minute zum Derbysieg. © Marius Böttcher

Zur Unterbrechung der Saison haben der SPORTBUZZER und Marlene Knoll für den Fußballkreis Prignitz/Ruppin die bisherige Spielzeit gemeinsam mit den Verantwortlichen in den Vereinen Revue passieren lassen, um herauszufinden, welche Fußballerinnen während der absolvierten Spiele besondere Leistungen für ihre Teams erbracht haben. Und so wurden folgende Kandidatinnen für die Lockdown-Mannschaft genannt:

Luana Wietzki, Veritas Wittenberge/Breese: „Die beste Torfrau“, betont Knoll. Das bestätigen auch andere Mannschaften. Wietzki konnte erst einmal überwunden werden.

Madeline Luckfiel, Garz-Hoppenrade: Sie ist komplett mannschaftsdienlich, läuft von vorne bis hinten und das über die ganzen 70 Minuten und zieht die Mitspielerinnen so mit, dass sie bis an ihre Grenzen gehen.

Alix Anke Leben, Eintracht Alt Ruppin: Die Defensivspezialistin ist bekannt für ihre enorme Schusskraft. Die drei Tore aus der Ferne kommen nicht von ungefähr.

Juliane Mintel, MSV Neuruppin: Sie ist eine Bereicherung für ihr Team und zeigt Woche für Woche, wie man mannschaftsdienlich spielt und gewinnt.

Maike Hasak, SG Aufbau Stepenitz: Hasak ist immer mit 150 Prozent bei der Sache und haut alles rein. Dabei glänzt sie mit Fairness und Engagement.

Nora Engel, FSV Havelberg: Agiert in der Abwehr sehr resolut und im Spielaufbau sehr zielstrebig.

Laura Meseck, Rot-Weiß Gülitz: Bei den Rot-Weißen ist Meseck die treibende Kraft im Mittelfeld, liefert regelmäßig gute Spiele ab und setzt die Angreiferinnen toll in Szene.

Jessica Jüling, Zernitzer SV: Jüling präsentiert sich in der Abwehr zweikampfstark und sorgt mit ihrem Offensivdrang auch für Torgefahr.

Tina Gerda Kreissl, Einheit Pritzwalk: Traf bereits achtmal und sammelte auch viele Scorerpunkte.

Annalena Kruc, SG Sieversdorf II: Bringt konstante Leistungen und traf als Abwehrspielerin zweimal.

Vanessa Marx, Wittenberge/Breese: Führt die Torjägerliste mit neun Treffern an und ist ständiger Unruheherd im gegnerischen Strafraum.

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Einheit Perleberg wollte keine Spielerin hervorheben, da alle ihre Leistungen erbracht haben.