25. Juni 2017 / 13:43 Uhr

Frauen-Kreispokal Dahme/Fläming: Frankonia Wernsdorf im Torrausch

Frauen-Kreispokal Dahme/Fläming: Frankonia Wernsdorf im Torrausch

Frank Neßler
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Fußballerinnen von Frankonia Wernsdorf bejubeln mit ihrem Trainer Konrad Stadelmeyer (rechts) den Pokalsieg.
Die Fußballerinnen von Frankonia Wernsdorf bejubeln mit ihrem Trainer Konrad Stadelmeyer (rechts) den Pokalsieg. © Oliver Schwandt
Anzeige

Frauen-Kreispokal Dahme/Fläming: SV-Kickerinnen lassen es im Endspiel gegen Grün-Weiß Großbeeren richtig krachen und machen es zweistellig.

Anzeige

Torreich verlief das Kreispokalfinale der Fußballfrauen am Sonntagmittag in Siethen zwischen Frankonia Wernsdorf und Grün-Weiß Großbeeren. Am Ende hatte die Partie einen klaren Sieger. Mit 11:1 spielten sich die Frankonia-Frauen aus Wernsdorf in einen wahren Torrausch.

Gleich viermal trugen sich Kristin Olschewski (3., 11., 56., 60.) und Laura Baschin (22., 34., 40., 41.) für das Team des Tabellenzweiten aus der 1. Frauen-Kreisklasse in die Torschützenliste ein. Larissa Puls (45.), Eileen Schumacher (55.) und Frankonia-Torfrau Julia Beike (67.), die mit einem verwandelten Foulelfmeter den Schlusspunkt setzte, waren ebenfalls am souveränen Sieg der Wernsdorfer Fußballerinnen beteiligt.

Für die unterlegenen Frauen aus Großbeeren besorgte Anika Kreuzig (45.) den Ehrentreffer zum 7:1-Zwischenstand. Das Kreispokalfinale war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden.

Konrad Stadelmeyer: "Wir kennen unsere Stärken"

Vor Selbstbewusstsein strotzte Frankonia-Trainer Konrad Stadelmeyer. Er ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass sein Team den Kreispokal gewinnt. „Uns war schon vorher klar, dass wir den Pott heute holen werden, obwohl wir das Finale erst spielen mussten“, erklärte der Frankonia-Trainer, „wir kennen unsere Stärken“. Der Favorit ließ den Worten viele Tore folgen. Schon in der dritten Minute brachte Kristin Olschewski die Frankonia-Frauen auf Siegkurs.

Endspielgegner Grün-Weiß Großbeeren aus der Frauen-Kreisliga sah sich als höherklassiges Team von vornherein in der Außenseiterrolle. „Wir haben versucht, mit unserer Erfahrung gegen eine junge, spielstarke Mannschaft so viel wie möglich rauszuholen“, sagte Grün-Weiß-Frauentrainer Nico Schießer. „Am Ende hat es für uns nicht gereicht. Wernsdorf ist der verdiente Sieger.“

Für die Frankonia-Frauen bedeutet der Sieg im Kreispokal gleichzeitig Abschied vom Kleinfeldfußball. In der neuen Saison wird die Mannschaft von Trainer Konrad Stadelmeyer in der Landesliga auf Torejagd gehen. Und da wird auf Großfeld gespielt.

Frankonia Wernsdorf, Frauen: Julia Beike – Sandra Königstein, Victoria Scholz, Kristin Olschweski, Laura Baschin, Charlott-Victoria Stadelmeyer, Larissa Puls (Eileen Schumacher/15.).
Grün-Weiß Großbeeren, Frauen: Nicole Göttert – Anika Kreuzig (Vivien Alscher/55.), Jutta Struwe, Jessica Kubitzki, Vanessa Grünheid (Eike Germann/12.), Andrea Struwe, Andrea Haug (Tanja Barnowski/12.).